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Durch sein couragiertes Eingreifen gegen einen Mann, der einen Priester attackierte, hat ein Mann sein Bein verloren. Warum und wie der Papst half.
Eine Beinprothese als Geschenk vom Papst - mit diesem ungewöhnlichen Beispiel hat der Leiter der Vatikanbehörde für Dienste der Nächstenliebe seine Arbeit erläutert. Bei "Vatican News" schildert der spanische Erzbischof Luis Marín de San Martín einen Vorfall, der sich in Tansania ereignet hat.
Als ein Priester während der Ostermesse von einem Angreifer bedroht wurde, warf sich ein Mann dazwischen. Er rettete dem Geistlichen das Leben, wurde aber schwer verletzt und verlor das verwundete Bein.
Brief an Leo XIV.
In seiner Not schrieb der Mann dem Papst. Leo XIV. veranlasste, dass er eine Prothese erhielt und nun wieder gehen kann. Abgewickelt wurde die Hilfe über die früher als "Almosenabteilung" des Papstes bekannte Vatikan-Behörde.
Das Dikasterium für Dienste der Nächstenliebe verfügt über Millionenbeträge, die meist aus Spenden an den Papst stammen. Die Behörde nutzt Strukturen von Hilfswerken wie der Caritas, der Gemeinschaft Sant'Egidio und anderer Organisationen. Besonders aktiv ist die Behörde seit Jahren für die kriegsgeplagten Menschen in der Ukraine.