BISCHOFSKONFERENZ

Wilmer spricht mit Außenminister Wadephul über internationale Konflikte

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Bei dem Treffen des Ständigen Rates mit dem Politiker in Berlin lobte Münsters Bischof zudem ausdrücklich eine bestimmte Aktion des Ministeriums.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Münsters Bischof Heiner Wilmer, hat bei einem Treffen mit Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) die Bedeutung der Religionsfreiheit hervorgehoben. Bei dem Gespräch in Berlin verwies Wilmer nach DBK-Angaben auf die wachsenden Herausforderungen für dieses Grundrecht in zahlreichen Staaten.

In Zeiten eines zunehmenden Autoritarismus gerate die Religionsfreiheit vielerorts unter Druck, sagte Wilmer. Wo dieses Menschenrecht eingeschränkt werde, seien häufig auch weitere Grundrechte wie die Gewissens- und Versammlungsfreiheit betroffen. Die Religionsfreiheit sei daher ein wichtiger Indikator für den Zustand von Rechtsstaatlichkeit in einem Land.

Wilmer lobt Außenministerium

Zugleich würdigte Wilmer Wadephuls Einsatz für die Wiedereinrichtung eines eigenen Referats für Grundsatzfragen zu Religion und Außenpolitik im Auswärtigen Amt. Das Thema Religion spiele für das Verständnis internationaler Entwicklungen und Konflikte eine wichtige Rolle.

Das Gespräch fand im Rahmen einer Sitzung des Ständigen Rates statt. Neben allen Diözesanbischöfen in Deutschland nahmen daran auch die DBK-Generalsekretärin, Beate Gilles, der Leiter des Katholischen Büros in Berlin, Prälat Karl Jüsten, sowie der deutsche Botschafter beim Heiligen Stuhl, Bruno Kahl, teil.

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