NATURKATASTROPHEN

Bischof bei Flut-Gedenken: Neben dem Leid auch die Hilfsbereitschaft sehen

Anzeige

In der Nacht zum 15. Juli vor fünf Jahren verwüsteten Wassermassen Westdeutschland. Triers Bischof Ackermann sprach bei einem Gedenkgottesdienst.

Von KNA

Zum fünften Jahrestag der Flutkatastrophe im Ahrtal und im Westen Deutschlands hat der Trierer Bischof Stephan Ackermann die Hilfsbereitschaft vieler Menschen gewürdigt. „Die Bibel rät uns dazu, uns nicht durch den Blick auf das Schreckliche fesseln zu lassen, sondern uns auch dankbar des Guten zu erinnern. Aus der Kraft dieser größeren Erinnerung erwächst der Mut zur Zukunft“, sagte Ackermann am Dienstagabend bei einem ökumenischen Gottesdienst in Altenahrer Ortsteil Altenburg.

Es gehe nicht darum, das Geschehen der Flut mit ihren verheerenden Folgen zu vergessen, betonte der Bischof. In die Erinnerung gehöre aber nach biblischer Tradition auch der dankbare Blick auf das, was seit Sommer 2021 an Solidarität, an Hilfe und an Neuanfang geschehen sei.

In der Nacht zum 15. Juli 2021 waren bei einer Hochwasserkatastrophe im Westen Deutschlands mehr als 180 Menschen gestorben. Allein im Ahrtal waren es 135.

Anzeige

Komplet - der Abend-Newsletter von Kirche+Leben

JETZT KOSTENLOS ANMELDEN



Mit Ihrer Anmeldung nehmen Sie die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis.