Anzeige
Gut 100 Jahren haben Spuren an der Darstellung hinterlassen. Nun hat eine Stiftung Geld in die Hand genommen.
Frisch restauriert zeigt sich die Schutzmantelmadonna im Wallfahrtsort Kevelaer an der Rasenfläche zwischen Kreuzweg und Gelderner Straße. „Es wurden zum Beispiel schadhafte Stellen ausgebessert, Schmierereien entfernt und alle offenen Stellen neu verfugt“, sagt Hubert Lemken, Vorstandsmitglied der Schulte-Staade-Stiftung, nach Angaben der Bischöflichen Pressestelle Münster.
Die Stiftung habe die 18.000 Euro teure Restaurierung beauftragt und bezahlt. Das in den 1920er Jahren von Arnold Hensler aus Muschelkalkstein geschaffene Monument orientiert sich laut Angaben an der Darstellung der Gottesmutter als „Trösterin der Betrübten“, ähnlich dem Kevelaerer Gnadenbild.
Freude in der Stadt
Wallfahrtsrektor Stefan Dördelmann dankt der Stiftung. Sie solle laut Satzung kirchliche Zwecke fördern und Kevelaer verschönern. Beides sei bei der Schutzmantelmadonna der Fall, die auf dem Friedhof auf kirchlichem Grund stehe.
Auch Bürgermeister Dominik Pichler (SPD) freut sich laut Angaben. An dem Monument finde das jährliche Gedenken zum Volkstrauertag in Kevelaer statt. Eine Inschrift erinnert an die Toten beider Weltkriege.
Als nächstes Projekt wolle die Stiftung entlang des Kreuzweges Stelen aufstellen lassen, heißt es. Dort sollen Informationen zu den einzelnen Stationen zu lesen und per Smartphone abrufbar sein.