GESCHICHTE

Münster: Wie eine Pfarrei eines NS-Euthanasie-Opfers gedenkt

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Paul Dübe wurde 1943 als „Schwachsinniger“ von den Nazis ermordet. Über sein Leben weiß man erst heute mehr – dank eines Geschichtsstudenten.

Als sich eine Gruppe von Studierenden auf die Suche nach NS-Euthanasie-Opfern macht und die Gedenkstätte Hadamar in Hessen besucht, stößt Mathias Zell eher zufällig auf die Akte von Paul Dübe. Offiziell steht in der Akte, dass eine Lungenentzündung für Paul Dübes Tod verantwortlich war.

Doch es war anders. Allein in Hadamar wurden während der Nazi-Zeit mehr als 14.000 Menschen Opfer des NS-Euthanasie-Programms. Getötet wurden sie zumeist in einer als Duschraum getarnten Gaskammer…

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