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Der Theologieprofessor betreute zuletzt eine Gemeinde in Telgte-Raestrup. Wie sein bisheriger Lebensweg aussieht.
Domkapitular Michael Höffner wird ab dem kommenden Wintersemester als Priester mit einem Stellenumfang von 30 Prozent das Seelsorge-Team der Katholischen Studierenden- und Hochschulgemeinde (KSHG) Münster verstärken.
Leiterin des Seelsorge-Teams der KSHG bleibt die Pastoralreferentin Lena Hox. Zu den Angeboten der KSHG gehören unter anderem die regelmäßige Feier von Gottesdiensten, die Geistliche Begleitung von Studenten sowie die Durchführung von Kursen, Seminaren, Workshops und Exkursionen.
Michael Höffner wurde 1971 in Dinslaken geboren. 1997 war er nach seiner Priesterweihe zunächst als Kaplan in Nottuln St. Martinus und Nottuln (Darup) St. Fabian und St. Sebastian tätig. 2001 wurde Höffner Subdirektor am Collegium Borromaeum in Münster und 2005 Subregens am Priesterseminar – beide Institutionen waren damals noch getrennt. Während dieser Zeit wurde er beim Benediktinerpater Elmar Salmann im Fach Dogmatik promoviert.
2006 wurde Höffner Spiritual am Priesterseminar und 2007 zum Domvikar in Münster ernannt. 2017 wurde er für ein Habilitationsstudium und die Mitarbeit an der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Kapuziner in Münster freigestellt.
Seit 2023 lehrt Höffner Theologie der Spiritualität am „Campus für Theologie und Spiritualität“ Münster/Berlin. Im November 2022 wurde er in das Domkapitel des St.-Paulus-Doms Münster aufgenommen. Zusätzlich hat Höffner seit 2024 einen Lehrauftrag an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster inne. Seit 2001 war Höffner priesterlich für die Kapellengemeinde St. Christophorus Telgte-Raestrup verantwortlich. Diese Aufgabe wird er nach beinahe 25 Jahren beenden.