Mitunter begegnet uns Fremdes schon direkt vor der Haustür. Das kann verstören, sogar Angst machen. Und kann doch leicht den Schrecken verlieren.
Ich bespreche gerade im Sekretariat die nächsten Veranstaltungen, als es klingelt. In der Erwartung, dass jemand einen Termin hat, öffne ich die Tür – und sofort beginnt eine aufgebrachte Frau, etwa Mitte sechzig, laut und gestikulierend auf mich einzureden.
Sie sei wohnungslos, sagt sie. Jemand aus der Hausgemeinschaft habe ihr erlaubt, ihr kleines Zelt in der windgeschützten Nische zwischen Hauswand und Vorbau des Pfarrzentrums aufzustellen. Nun habe sie eine Nachricht am Zelt…