Ein graues Gebäude liegt am Stadtrand von Berlin. Ein sakraler Raum – ohne jede Religion. Unmöglich, der größten Frage zu entkommen: dem Tod.
Da sitze ich also im düsteren Saal aus Säulen. Sitze da, die Beine von mir gestreckt, damit ich meine Füße fotografieren kann, um ein Bild davon zu haben, dass ich hier war. Ich der Lebende in der Totenhalle. Ich der Sitzende in diesem Raum, in dem die Zeit zu stehen scheint. Ich der Wandernde, der wieder gehen kann, einigermaßen unbeschwert ins Leben da draußen.
Während die meisten, die hierherkommen, Verlassene und Verlustige, Beraubte und zugleich Beschwerte sind, wenn sie…