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4. Nordwestdeutsche Ministrantenwallfahrt in Osnabrück

1000 Messdiener aus dem Bistum Münster geben Kirche junges Gesicht

  • Mit etwa 1000 Teilnehmenden war die Gruppe aus dem Bistum Münster die zweitgrößte bei der 4. Nordwestdeutschen Ministrantenwallfahrt nach Osnabrück.
  • Messdiener aus dem Bistum Münster hatten auch einig Workshops vorbereitet.
  • Nach der Pandemie-Pause genossen die mehr als 4000 Kinder und Jugendlichen das große Gemeinschaftsgefühl.
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Die Zahl klingt rekordverdächtig: Etwa 1000 Teilnehmende aus dem rheinisch-westfälischen und dem oldenburgischen Teil des Bistums Münster waren bei der 4. Nordwestdeutschen Ministrantenwallfahrt in Osnabrück dabei. Nach dem Gastgeberbistum Osnabrück war dies die zweitgrößte Gruppe. Insgesamt reisten mehr als 4000 Kinder und Jugendliche aus sieben Bistümern zum Osnabrücker Dom. Der Tag stand unter dem Motto „Ich glaub an dich!“.

Der gastgebende Bischof Franz-Josef Bode freute sich über die „große bunte Schar“ und das „unglaubliche Bild“, das sich ihm bei der Veranstaltung vor dem Dom zeigte: „Lasst uns gemeinsam den Weg neu nach vorne gehen“, rief er den Gästen aus den Bistümern Aachen, Essen, Hamburg, Hildesheim, Münster, Paderborn und Osnabrück zu. Bode dankte den Kindern und Jugendlichen für ihren Dienst. Er wisse, dass es heute schwer sei und Mut erfordere, in der Kirche tätig zu sein. „Umso dankbarer bin ich, dass ihr Messdiener seid und bleibt.“

Messdiener aus Borken gewinnen Wettstreit

Die Workshops und Angebote wurden von den Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen regelrecht gestürmt. Insbesondere der Escape-Room „Unter Verschluss“, den Robin Wagner und Luca Rusch vom Niederrhein veranstalteten, war beliebt. Gewonnen haben bei diesem Suchspiel dann auch Jugendliche aus dem Bistum Münster: die Messdienerinnen aus der Borkener Pfarrei St. Remigius.

Das Bistum Münster war noch mit weiteren Angeboten in Osnabrück präsent: Die Jugendkirche Münster hatte eine Mini-Kultwerkstatt mitgebracht. Aber auch „Spoken Word & Poetry Slam“ sowie „Upcycling – Aus Alt mach Neu!“ und „Fit für Partnerschaft“, verantwortet von Christoph Aperdannier aus der Fachstelle Junge Erwachsene, warteten auf die Teilnehmenden.

Messdiener-Gemeinschaft fasziniert

Am Ende eines spannenden Tages waren alle begeistert von der Atmosphäre und dem Miteinander. „Diese Gemeinschaft der Messdiener fasziniert mich bis heute, ganz besonders bei solchen Events wie der Ministrantenwallfahrt“, zog der 16-jährige Sven aus Greven sein persönliches Fazit. Und der 24-jährige Felix aus Kleve fügte an: „Ich mag die Gemeinschaft der Messdiener, deswegen bin ich Leiter geworden.“ Die 16-jährige Anne aus Kleve hatten das Mittagsgebet und der große Abschlussgottesdienst auf dem Domplatz besonders berührt.

Eine positive Bilanz zog auch das Vorbereitungsteam aus dem Bistum Münster. „Die vielen Ministrantinnen und Ministranten gemeinsam auf dem Domplatz zu sehen, das war ein sehr bewegendes Ereignis. Nach so vielen pandemiebedingten Entbehrungen war dieser Tag einfach toll, um Gemeinschaft zu erleben, sich in Workshops und Angeboten auszuprobieren und gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Das ist das junge Gesicht von Kirche“, zeigte sich Julia Wehofsky überzeugt. Christoph Aperdannier hatten die vielen ehrenamtlichen Gruppenleitungen beeindruckt: „Ohne dieses freiwillige Engagement wäre ein solch bunter Tag für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene nicht möglich gewesen.“

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