Bistum Münster mit fünf Kandidaten auf Platz 2

16 Neupriester in NRW-Bistümern

In vier der fünf nordrhein-westfälischen Bistümer stehen an diesem Pfingstwochenende Priesterweihen an. Insgesamt erhalten die NRW-Diözesen in diesem Jahr 16 Neupriester. Das sind sechs mehr als im Vorjahr.

An diesem Freitag vor Pfingsten empfängt ein Kandidat des Ruhrbistums in Essen die Priesterweihe (2018: 1). Am darauf folgenden Samstag werden drei Männer in Paderborn (2) und einer in Aachen (2) geweiht. Am Pfingstsonntag spendet in Münster Ortsbischof Felix Genn, dessen Diözese sich zu einem großen Teil auch auf Niedersachsen erstreckt, fünf Männern die Priesterweihe (2).

Zahl der Weihen stabil

Im Erzbistum Köln bereiten sich sechs Theologen auf ihre Weihe am 28. Juni vor (3), wie es hieß. Hinzukomme ein Benediktiner-Mönch aus der Dormitio-Abtei bei Jerusalem. Die Priesterweihe in Köln findet traditionell am Herz-Jesu-Fest am dritten Freitag nach Pfingsten statt.

Die Zahl der Neupriester in den NRW-Bistümern lag in den vergangenen Jahren stets im unteren zweistelligen Bereich. 2018 belief sie sich auf 10, 2017 auf 18, 2016 auf 17, 2015 auf 13 und 2014 auf 21 Theologen.

Entwicklung im Bistum Münster

Zum Vergleich: Vor zehn Jahren wurden im Bistum Münster fünf Priester geweiht, vor 15 Jahren sieben. 1999 waren es elf Kandidaten. Die diesjährige Weihe von fünf Diakonen zu Priestern durch Bischof Felix Genn beginnt am Pfingstsonntag um 14.30 Uhr. „Kirche-und-Leben.de“ überträgt den feierlichen Gottesdienst live.