Freiwillige leisten Dienst in Malawi, Indien, Indonesien und Osttimor

17 Missionare auf Zeit ausgesendet

„Hand in Hand - zusammen in die Welt“, lautete am Samstag das Motto für 14 junge Frauen und drei junge Männer, die als Missionare auf Zeit (MaZ) der Franziskanerinnen Salzkotten ausgesendet wurden. Ab August starten sie für ein Jahr zu ihren Einsätzen in Malawi in Südostafrika, Indien, Indonesien und Osttimor.

„Es geht darum loszulassen, um Neues zu beginnen“, sagte Pfarrer Martin Beisler, Leiter des Pastoralverbundes Salzkotten, in der Predigt während des Aussendungs-Gottesdienstes. Die jungen Freiwilligen würden ein Zeichen setzen, indem sie in die Welt gingen, um anderen Menschen im Namen Jesu Christi zu helfen. Zum Zeichen ihrer Aussendung und des Segens für ihren Einsatz erhielten sie am Altar ein Tau-Kreuz und eine Kerze.

Vielfältiger Einsatz

Mit gemalten Flaggen ihrer Einsatzländer stellten sich die Missionare auf Zeit im Gottesdienst vor. Einige von ihnen gehen nach Malawi, wo die Franziskanerinnen Salzkotten unter anderem eine Schule für Aids-Waisen und einen Kindergarten unterhalten. Weitere Einsatzorte dort sind ein Hospital sowie zwei Schulen mit Internat.

In Indien arbeiten die Freiwilligen im Projekt „NEST“, einem Kinderdorf in der Nähe von Bangalore sowie im Kinderdorf Sevagram. Bei den Schwestern der Indonesischen Provinz der Franziskanerinnen Salzkotten engagieren sie sich als Helfer in der Physio- und Ergotherapie, in Schulen und weiteren Einrichtungen.

Im unabhängigen Osttimor wird ein weiterer Missionar auf Zeit im Einsatz sein. Hier befinden sich in der Hauptstadt Dili und in Viqueque Hilfsprojekte der Franziskanerinnen für Waisenkinder.