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„Dinxperwicker“ Krippentour vom 4. Dezember bis 6. Januar

53 Krippen in deutsch-niederländischem Grenzort bei Bocholt zu sehen

  • Unter freiem Himmel können Besucher in Dinxperlo und Suderwick in Schaufenstern weihnachtliche Darstellungen entdecken.
  • So wird Abstand gewahrt: Die Streckenlänge beträgt sieben Kilometer.
  • Ein Gewinnspiel für Kinder lädt zum genaueren Betrachten der Krippen ein.
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In diesen Tagen eröffnet Rosi Tuente von der St.-Michael-Gemeinde im deutsch-niederländischen Grenzort Suderwick in Kooperation mit dem Fachbereich Kultur der Stadtverwaltung Bocholt die dritte Auflage der länderübergreifenden Krippentour in Suderwick und Dinxperlo. 53 weihnachtliche Darstellungen sind dort bis zum 6. Januar in den Geschäften, Einrichtungen, Kirchen und in den Fenstern von Wohnhäusern zu sehen. Die Krippen sind auf einer etwa sieben Kilometer langen Strecke verteilt.

Kommunen unterstützen die Präsentation

Krippen-Darstellung
Geschäftsleute und Familien zeigen ihre Krippen. | Foto: pd

Die Krippentour wird durch die Euregio, die Stadtverwaltung Bocholt, die niederländische Gemeinde Aalten und durch Sponsoren gefördert. „Im Vorfeld der Planung haben wir uns Gedanken gemacht, ob man diese Aktion in der aktuellen Pandemie-Krisenzeit überhaupt grenzüberschreitend durchführen kann, weil bereits viele Kulturveranstaltungen den Krisenrichtlinien zum Opfer gefallen sind“, sagt Rosi Tuente.

Die Krippentour kann aber alle notwendigen Abstandsregelungen einhalten und ist daher überaus Corona-gemäß. „Durch die lange Laufstrecke kommen sich Besucher kaum in die Quere. Durch die vierwöchige Schau verteilen sich die interessierten Familien“, sagt die Initiatorin.

Krippen werden bis 22 Uhr beleuchtet

Außerdem animiere das Konzept die Familien beiderseits der Grenze zur Aktivität an der frischen Luft, denn die Krippen seien von draußen zu betrachten. Bis 22 Uhr werden die Darstellungen beleuchtet. Vor den Schaufenstern gilt Maskenpflicht.

Wie Rosi Tuente sagt, hätten sich besonders die Geschäftsleute in Dinxperlo erfreut über die Neuauflage der Krippentour gezeigt, da so der stationäre Einzelhandel im „Doppeldorf“ profitieren könne. Den traditionellen Weihnachtsmarkt wird es im Grenzort, der von Einheimischen gern „Dinxperwick“ genannt wird, nicht geben.

Gewinnspiel für Kinder

An der Präsentation nehmen erstmals auch die Dinxperloer Schulen St. Liborius und Schaersvoorde, die Großtagespflege „Grenzlandzwerge“, die Jugendbegegnungsstätte „Jukids“ im Michaelstreff und das Gästehaus der Lebenshilfe teil. Gezeigt werden sehr unterschiedliche Krippen: von winzig klein bis lebensgroß, von klassischen bis abstrakt-modernen Darstellungen.

Verbunden ist die Krippentour mit einem Gewinnspiel für Kinder. Ein Flyer mit den 53 Standorten und Infos zum Gewinnspiel liegt in den Geschäften und Banken aus.

Auf eine gute Resonanz hofft Rosi Tuente: „Wir haben uns wieder viel Mühe gegeben. Krippen bewegen die Menschen. Sie geben uns heute zu bedenken: Strahlt nicht gerade in diesen trüben Zeiten von den kleinen Lichtern aus den Krippen ein Hoffnungsschimmer auf bessere Tage aus?“

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