Fotostrecke der ersten Chorwallfahrt des Offizialatsbezirks Oldenburg

550 Sänger kehren von Wallfahrt in Rom zurück

Mit einer Heiligen Messe im Petersdom haben 550 Sängerinnen und Sänger die erste Chorwallfarht des Offizialatsbezirks Oldenburg beendet. Den Auftritt mit vielen Hundert Mitsängern in der größten Kirche der Welt empfanden die Musiker als überwältigend, berichtet die Pressestelle des Bischöflichen Offizialats, die die Wallfahrt begleitet hat.

Das musikalische Programm der Wallfahrt hatte demanch Regionalkantor Stefan Decker mit seinen Musikerkollegen Gabriel Isenberg aus Damme, Nikolas Bäumer aus Cloppenburg und Udo Honnigfort aus Delmenhorst zusammengestellt. Bei so einer großen Zahl von Sängern müsse man deutlich dirigieren, meinte Decker. Doch allein von der Größe des Chores lässt er sich nicht beeindrucken. „Mit 15 Sängern in Oythe zu singen, ist mir genauso wichtig“, lachte er. 

Lübbers: Glaubenszeugnis sollte auch immer singend sein

Die Bedeutung des Gesangs stellte Clemens Lübbers in den Mittelpunkt seiner Predigt. Lübbers ist Diözesanpräses des Cäcilienbundes. Wo es einer christlichen Gemeinde gelinge, in Frieden und Freude zusammen zu leben, sei sie das lebendigste Glaubenszeugnis. „Und dieses Glaubenszeugnis sollte auch immer singend sein. Denn der Klang der Sprache und der Töne öffnet neue Dimensionen und rührt Saiten des Herzens an, die sonst stumm bleiben.“ Im gesungenen Lob leuchte eine Wahrheit auf, die auf andere Weise wohl nicht erkannt werden könne, sagte Lübbers, der allen für ihren Sangeseinsatz in ihren Gemeinden und in dieser Woche dankte.

Der 550-köpfige Chor hat bei seiner einwöchigen Wallfahrt in den Kirchen St. Paul vor den Mauern, der Lateran-Basilika und im Petersdom gesungen. Am Freitag und Samstag treten die Musiker in mehreren Gruppen die Heimreise an.