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Direktor van Meerbeck betont Wert der Gemeinschaft

600 Caritas-Mitarbeitende pilgern von Büderich nach Friedrichsfeld

  • Rund 600 Caritas-Mitarbeitende aus den Dekanaten Dinslaken und Wesel sind von Wesel-Büderich nach Friedrichsfeld gepilgert.
  • Nach zwei Jahren Corona-Pause sei die Wallfahrt von den Mitarbeitenden eingefordert worden.
  • Direktor Michael van Meerbeck dankte den Mitarbeitenden für ihr Engagement während der Pandemie.
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Die Worte, die Michael van Meerbeck an seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter richtet, sind eindringlich: „Sie dürfen stolz sein auf das, was Sie jeden Tag leisten. Sie sind wichtig für die Menschen.“ Der Diakon und Direktor des Caritasverbandes für die Dekanate Dinslaken und Wesel spricht in der Kirche St. Peter in Wesel-Büderich. Nach dem morgendlichen Wortgottesdienst brechen alle gemeinsam zur Wallfahrt ins rund 17 Kilometer entfernte Friedrichsfeld auf.

Aufgrund der Pandemie musste die Wallfahrt zwei Jahre lang pausieren, „ich bin glücklich, dass wir uns in diesem Jahr endlich wieder auf den Weg machen können“, sagt van Meerbeck laut Mitteilung der Bischöflichen Pressestelle. Rund 600 Frauen und Männer sind an diesem Tag auf den Beinen, einige nur für einen Teil der Strecke. Mehrfach wird Halt an besonders gestalteten Stationen gemacht, um die sich einzelne Fachbereiche der Caritas gekümmert haben. Abends klingt der Tag bei Currywurst und kühlen Getränken aus. „Die Wallfahrt wird von unseren Mitarbeitern aktiv eingefordert, das freut mich als Direktor natürlich sehr“, betont van Meerbeck.

Pandemie verlangt Caritas viel ab

Im Wortgottesdienst hatte er den Pilgern einen Auftrag mitgegeben: „Unterhalten Sie sich auf dem Weg mit jemanden, den Sie nicht kennen. Lernen Sie sich kennen, dann merken Sie, dass wir eine große Gemeinschaft sind.“ Das sei in den vergangenen Jahren, durch die Corona-Beschränkungen, oft schwergefallen. „Wir haben gelitten und uns zurückgezogen, wir konnten Beziehungen nicht pflegen, deshalb freue ich mich umso mehr, dass wir hier heute zusammenkommen können“, erklärte er.

Die Pandemie habe jedem Einzelnen viel abverlangt. „Trotz der eigenen Nöte haben Sie Ihren Dienst verrichtet, haben in unseren Einrichtungen Menschen gepflegt und Kinder betreut“, wandte er sich an die Mitarbeiter. Und das sei nicht nur ein „mechanischer Vorgang“, denn „wir kommen den Menschen durch unsere Empathie nahe und sind so heilsam.“ Es sei wichtig, diese Beziehung zu den Menschen zu pflegen. „Dass sie sich geborgen fühlen, kann nur funktionieren, wenn alle Hände bei uns ineinander greifen“, sagte der Direktor.

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