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Am 30. November 1950 wurde der Geistliche geweiht, sein Priesterleben verbrachte er am Niederrhein. Der nächste Jubeltag ist nahe.
Exakt 75 Jahre nach seiner Weihe am 30. November 1950 in Münster hat Theodor Hoffacker (99) im Xantener Dom sein Priesterjubiläum begangen. Unter anderem feierten der emeritierte Bischof Felix Genn, der Xantener Weihbischof Rolf Lohmann und Propst Stefan Notz mit, meldet die Bischöfliche Pressestelle.
Lohmann sprach von einem „ganz seltenen Ereignis“. Über den Jubilar, seit 2020 Ehrendomkapitular am Dom in Münster, sagte er: „Du bist ein wirklicher Hirte, ein Pastor, jemand, zu dem man aufschauen kann. Jede Begegnung mit Dir ist von Herzlichkeit geprägt. Du hast nie den Eindruck erweckt, nicht mehr mit ganzem Herzen Priester zu sein. Im Gegenteil: Im Alter bist Du noch weiser geworden, vielleicht auch barmherziger.“
Seine Stationen
Der Regionalbischof fuhr fort: „Du bist gerne unter Menschen und die Menschen empfinden als Bereicherung, wenn Du dabei bist. Deine Erzählungen aus der Vergangenheit sind packend, mitunter erheiternd. Niemals verleugnest Du dabei Deine Einstellung, Deinen religiösen Hintergrund, Dein Priestersein.“
Hoffacker war zeitlebens am Niederrhein tätig – als Kaplan in Duisburg, Goch und Neukirchen-Vluyn, wo er 1963 Pfarrer in St. Antonius wurde. Ab 1975 war er Pfarrer in St. Peter und Paul Straelen, Leiter des Pfarrverbands Straelen-Wachtendonk, später zudem Rektoratsverwalter in Straelen-Holt und Straelen-Broekhuysen.
Nächstes Jubiläum
2001 wurde Hoffacker Pfarradministrator in St. Maria Himmelfahrt und St. Martin Xanten. Seit 2011 lebt er als Emeritus in der Propsteipfarrei St. Viktor Xanten. Jahrelang war er in der Schönstatt-Bewegung im Bistum Münster engagiert.
Und der nächste Freudentag ist absehbar: Am 1. Januar wird Hoffacker 100 Jahre alt. Das wird am Sonntag, 4. Januar, um 11.30 Uhr im Xantener Dom gefeiert – dann mit dem Berliner Erzbischof Heiner Koch als Gast.