POLITIK

Bei Zusammenarbeit mit AfD: CDU-Minister Laumann kündigt Parteiaustritt an

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Der Politiker stammt aus dem Bistum Münster. Welche Konsequenzen er ziehen will, wenn die „Brandmauer“ zur rechtsradikalen Partei fallen sollte.

Nordrhein-Westfalens Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat für den Fall einer Zusammenarbeit oder gar einer Koalition der Union mit der AfD seinen Austritt aus der CDU angekündigt. „Das wäre das Ende der CDU; viele Mitglieder, die ich kenne, und auch ich selbst würden dann austreten“, sagte Laumann der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.

Jedoch ist Laumann der Überzeugung, dass es dazu nicht kommen werde. „Ich kenne niemanden, der ein Bündnis mit der AfD will“, so der Politiker. Die Positionen der Partei seien mit den „Werten der Christdemokratie“ unvereinbar. Die AfD wolle zerstören, wofür die Union seit dem ersten Bundeskanzler Konrad Adenauer stehe: „die europäische Einheit, die Westbindung, die NATO“.

Karl-Josef Laumann stammt aus Riesenbeck (Kreis Steinfurt) im Bistum Münster. Er gehörte über viele Jahre dem Bundestag sowie dem nordrhein-westfälischen Landtag an. Seit 2017 ist Laumann Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales in NRW. Von 2005 bis 2024 war er Bundesvorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft Deutschlands.

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