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Ahlers Wohnen: Nachhaltigkeit und Schöpfung verpflichtet - seit 80 Jahren

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Die UN-Klimakonferenz in Brasilien ist zu Ende. Was kann die lokale Wirtschaft tun? Kirche+Leben hat mit einer Familienunternehmerin gesprochen.

Viele Ziele und Absichtserklärungen hat die UN-Klimakonferenz im brasilianischen Belém formuliert. Der Klimagipfel am Amazonas machte noch einmal auf die Bedrohung des Regenwalds aufmerksam und endete mit dem Appell, mehr für die Lebensgrundlagen zu tun.

„Wir brauchen ein nachhaltigeres Wirtschaften. Das fängt im Kleinen an“, sagt Ute Ahlers. In Nottuln im Kreis Coesfeld führt sie zusammen mit ihrem Mann Marcus eine Tischlerei und Polsterei.

Möbelholz aus der Region

Das Familienunternehmen mit seinen rund 35 Beschäftigten setzt seit Gründung der Firma auf die Nutzung natürlicher Ressourcen. Nachhaltigkeit sei seit nunmehr 80 Jahren Kern der Unternehmensphilosophie, sagt Ute Ahlers: „Unser Möbelholz kommt direkt aus dem Münsterland. Das garantiert kurze Transportwege.“

Die Hölzer wie Eiche, Buche, Nussbaum und Kirsche für die Anfertigung der Massivholzmöbel in der Tischlerei stammen aus der nahen Region im Umkreis von 50 Kilometern. Auch Bäume, die von Privatleuten gefällt werden, kauft die Firma Ahlers und verwertet sie für den Möbelbau.

Autarke Energieversorgung

Und auch die Holzreste werden genutzt. Sie werden zu Brennmaterial, mit dem die Werkstatthallen und das Ladenlokal geheizt werden. Schon früh – vor 14 Jahren – sind die Firmengebäude mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet worden. „Wir produzieren mehr Strom, als wir verbrauchen. Wir sind hinsichtlich der Energieversorgung autark“, sagt Ute Ahlers.

Neben betriebswirtschaftlichen Vorteilen empfindet die 54-Jährige es auch als ethische Verpflichtung, mehr für einen schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen zu tun. „Es geht um unsere Lebensgrundlagen, für die wir uns auch im Kleinen einsetzen sollten. Man muss nicht immer auf die große Politik setzen“, sagt die Nottulnerin, die sich seit ihrer Jugend im kirchlichen Raum für die Anliegen der Einen Welt und der Bewahrung der Schöpfung einsetzt.

Ladesäulen für E-Fahrzeuge

Konsequenterweise hat die Firma ihren Fuhrpark auf Elektro-Fahrzeuge umgestellt. Geplant ist, auf dem Kundenparkplatz öffentliche Ladesäulen für Elektro-Fahrzeuge aufzustellen.

Auch alte Möbel sollen nicht einfach so entsorgt werden. „Alte Schätze verdienen oft ein zweites Leben“, sagt Ute Ahlers und wirbt auch hier für ein Umdenken der Wegwerf-Mentalität. Aufarbeiten statt entsorgen, heißt ihr Motto. „Wenn Stoff- und Lederreste übrigbleiben, geben wir diese an Kindergärten und Schulen für Bastelarbeiten weiter.“

Hühnerdünger für den Garten

Auch privat möchte Familie Ahlers einen Beitrag zum Naturschutz leisten. Der eigene Obst- und Gemüsegarten wird nach ökologischen Kriterien geführt. Der Mist der freilaufenden Hühner wird zum Düngen des Gartens verwendet. Die Blumenlandschaft im Garten ist ein nahrhaftes Zuhause für Bienen und Hummeln. Das Regenwasser wird in einem Rückhaltebecken gesammelt, sodass der Garten bei Trockenheit gewässert werden kann.

„Das alles ist nicht neu“, sagt Ute Ahlers. Sie habe vieles von ihren Eltern, Schwiegereltern und Großeltern mitbekommen, die eine ökologische Lebensweise vorgelebt hätten. „Ziel ist es, die natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen.“ Globale Nachhaltigkeitsziele könnten nur umgesetzt werden, wenn man lokal handle.

Wer sich für die nachhaltigen Produkte der Firma Ahlers und ein passendes Wohnkonzept interessiert, kann sich in den Räumen von Ahlers Wohnen informieren. Sie befinden sich an der Appelhülsener Straße 18 in 48301 Nottuln. Weitere Informationen und Öffnungszeiten unter www.ahlers-wohnen.de

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