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Am 10. Februar Zeichen gegen Terror, Fremdenfeindlichkeit und Populismus

Am Tag des AfD-Empfangs: Münsters Kirchen beten für Frieden

Mit einem „Gebet für den Frieden“ wollen die Kirchen in Münster am 10. Februar ein Zeichen für Toleranz und Fremdenfreundlichkeit setzen. Am selben Abend veranstaltet die AfD einen Empfang in Münsters Rathaus.

Mit einem „Gebet für den Frieden“ wollen die Kirchen in Münster am 10. Februar ein Zeichen für Toleranz, Fremdenfreundlichkeit und die Würde jedes Menschen setzen. Das ökumenische Gebet beginnt um 16.45 Uhr in der Überwasserkirche, teilte das katholische Stadtdekanat am Mittwoch mit. Am Abend des 10. Februar veranstaltet die rechtspopulistische AfD einen Neujahrsempfang im Rathaus in Münster.

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK), das Stadtdekanat und der Evangelische Kirchenkreis Münster wenden sich laut Mitteilung mit dem Friedengebet gegen Krieg, Terror, Fremdenfeindlichkeit, populistische Parolen und die Ausgrenzung von Menschen anderer Auffassung, Nationalität oder Religionszugehörigkeit – in Münster und der ganzen Welt. Auch „in unserer Nachbarschaft, in unserer Stadtgesellschaft“ müssten die Christen und alle Menschen guten Willens sich „immer wieder für ein friedliches Miteinander und gegen Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung einsetzen“, sagt der evangelische Regionalpfarrer Martin Mustroph.

Beim Friedensgebet wird der katholische Stadtdechant Jörg Hagemann predigen. Im Zentrum der Feier sollen Fürbitten und „das Entzünden von Kerzen als Zeichen der Hoffnung“ stehen, teilen die Kirchen mit. Sie laden alle Menschen ein – gleich welcher Religion und Konfession.

Am 10. Februar wollen nicht nur die Kirchen in Münster ein Zeichen für Frieden und gegen Populismus setzen: Aus Anlass des AfD-Empfangs im Rathaus haben mehrere Gruppen Protestdemonstrationen angemeldet.

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