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Damit Kinder und Jugendliche auf Ameland Ferienfreizeiten genießen können, helfen auch die Malteser mit: Ein Besuch in ihrer Sanitätsstation.
Während andere Urlaub machen, leisten sie medizinische Hilfe: Die Malteser aus dem Bistum Münster betreiben während der nordrhein-westfälischen Sommerferien eine mobile Sanitätsstation auf der niederländischen Insel Ameland.
Rund 5.000 Kinder und Jugendliche aus dem Bistum verbringen Ferienfreizeiten auf der Insel. Für kleinere und größere Notfälle sind insgesamt 38 Ehrenamtliche in wechselnden Teams im Einsatz, darunter in diesem Jahr Malteser aus Ostbevern-Brock, Ochtrup, Recklinghausen und Münster.
Erstmals als Einsatzleiter
Dominik Sendker (27) aus Ostbevern-Brock hat in der ersten Woche die Einsatzleitung übernommen – für ihn eine neue Herausforderung: „Ich springe gern in kalte Gewässer – einfach machen.“ Er engagiert sich seit seiner Kindheit bei den Maltesern und bringt auch Auslandserfahrung mit, etwa aus einem Hilfseinsatz im bosnischen Medugorje.
Auf Ameland schätzt er besonders die Kombination aus Verantwortung und Teamgeist: „Wir sind sieben junge Leute, viele davon neu in dieser Aufgabe. Das ist eine gute Gelegenheit, zu lernen und Erfahrungen zu sammeln.“
Ausgestattet wie eine rollende Arztpraxis
Die Sanitätsstation der Malteser in Buren ist mittlerweile fester Bestandteil des Inselalltags in den Sommerferien. Seit einigen Jahren erfolgt die Versorgung in einer mobilen Einheit – ausgestattet wie eine rollende Hausarztpraxis.
Verbandsmaterial, Infusionen oder Ausrüstung für Wiederbelebungen: Die Helferinnen und Helfer sind gut vorbereitet. Das entlastet die zwei örtlichen Hausarztpraxen, die allein die medizinische Versorgung in der Hochsaison kaum bewältigen könnten.
Eine Ärztin oder ein Arzt besucht werktags die Station zur Sprechstunde, Medikamente werden anschließend von den Maltesern direkt in die Zeltlager gebracht. Für ernste Fälle wird der Rettungsdienst vor Ort oder ein Transport zum Festland organisiert.