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Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend will Missbrauch aufarbeiten und Prävention stärken. Zudem nimmt er Soziale Medien in den Blick.
Eine Aufarbeitungsstudie der katholischen Jugendverbände zu Machtmissbrauch und sexualisierter Gewalt soll im Sommer starten. Das teilt der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) nach seiner Hauptversammlung in Altenberg nahe Köln mit.
"Wir haben uns nach der Ausschreibung für das Forschungsprojekt und dem Sichten der eingegangenen Unterlagen verschiedener Forscher*innen für ein Forschungskonsortium entschieden. In den nächsten Wochen werden die dazu nötigen Absprachen und Vereinbarungen getroffen, so dass es im Sommer endlich los gehen kann", kündigt der BDKJ-Bundesvorsitzende Volker Andres an.
"Wir wollen mit der Studie unserer Verantwortung gerecht werden", sagt er. Dazu gehöre, bereits vorhandene Konzepte zur Vorbeugung von Missbrauch immer wieder zu evaluieren und zu verbessern. Ziel sei, sichere Räume für Kinder und Jugendliche zu schaffen und zu erhalten.