OSTEUROPA

Aus einem abgeschotteten Land: Bischof aus Belarus berichtet in Vechta

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Belarus wird autoritär abgeschottet und steht politisch an der Seite Russlands. Wie das Oldenburger Land der Kirche in Grodno hilft.

Besuch aus Belarus: Uladzimir Huljaj, Bischof von Grodno (Hrodna), hat Vechta besucht. Er tauschte sich mit Projektpartnern von Malteser Hilfsdienst und Caritas sowie mit Weihbischof Wilfried Theising aus, teilt die Bischöfliche Pressestelle Vechta mit.

Die Malteser im Oldenburger Land unterhalten seit Jahren Verbindungen nach Belarus. Laut Angaben unterstützen sie unter anderem die spendenfinanzierte Armenküche der Diözese Grodno. Über lokale Projektpartnerschaften hinaus seien die oldenburgischen Malteser Entwicklungspartner der Diözesan-Caritasverbände und der nationalen Caritas in Belarus.

Belarus: Angebote angewiesen auf Spenden

Ein Thema der Gespräche in Vechta war demnach die politische Situation in Belarus, das der autoritäre Machthaber Alexander Lukaschenko politisch fest an der Seite von Russland und Wladimir Putin hält. Ferner sei es um die Finanzierung von Hilfsangeboten gegangen und um die Belastung durch den russischen Angriffskrieg auf das belarussische Nachbarland Ukraine.

Soziale Hilfsangebote in Belarus müssen laut Mitteilung komplett durch Spenden finanziert werden, staatliche Hilfe gebe es nicht. Für Bischof Huljaj war es der erste Deutschland-Besuch. Grodno liegt im Nordwesten von Belarus nahe den Grenzen zu Litauen und Polen am Fluss Memel.

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