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Gerlever Benediktinerpater Chrysostomus Ripplinger ist tot

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Der Benediktiner Johannes Chrysostomus Ripplinger starb im Alter von 80 Jahren. Lange war er für die Liturgie im Bistum Münster verantwortlich.

Der Gerlever Benediktiner Johannes Chrysostomus Ripplinger ist tot. Wie jetzt bekannt wurde, starb er bereits am 9. Mai im Alter von 80 Jahren in der Krankenstation des Klosters Annenthal in Coesfeld. Der Benediktinerpater wurde am 5. September 1945 in Güsten (Sachsen-Anhalt) geboren und empfing 1977 in der Abteikirche in Gerleve die Priesterweihe.

Ripplinger legte 1972 seine Mönchs-Profess ab. Anschließend studierte er sowohl Philosophie als auch Theologie in Salzburg und wurde 1979 dort zum Doktor der Theologie promoviert. Von 1983 bis 1986 war Ripplinger als Spiritual am Kolleg St. Benedikt in Salzburg tätig.

Ripplinger lange für Liturgie im Bistum verantwortlich 

Später übernahm er im Bischöflichen Generalvikariat in Münster die Leitung der Fachstelle Gottesdienst und des Referats Liturgie. 2009 übertrug Bischof Felix Genn Ripplinger zudem die Verantwortung für die Feier der Liturgie von 1962. Seinen Dienst im Generalvikariat beendete der Benediktinerpater 2020.

Diözesan-Administrator Antonius Hamers würdigte Ripplinger in einem Totenbrief als engagierten Priester und Seelsorger, der seinen Glauben mit vielen Menschen geteilt habe. Besonders sein Einsatz für die Liturgie, die Feier der Heiligen Messe sowie seine Marienverehrung hätten das Leben des Benediktinerpaters geprägt.

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