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Wegen des Kriegs in Gaza waren die Weihnachtsfeierlichkeiten in Bethlehem zwei Jahre lang auf die religiösen Riten reduziert. Und in diesem Jahr?
Kriegsbedingt hat die Stadt Bethlehem zwei Jahre lang auf Weihnachtsfeiern verzichtet, nun begeht die Geburtsstadt Jesu das Fest wieder öffentlich. „Nach zwei Jahren des Schweigens kehrt der Weihnachtsbaum nach Bethlehem zurück, ein Baum, der als Symbol für Stärke und Einheit steht“, sagt der Bürgermeister der palästinensischen Stadt, Maher Canawati, in einer Videobotschaft. Am 6. Dezember sollen traditionell die Lichter am zentralen Weihnachtsbaum auf dem Krippenplatz entzündet werden.
Auch einen Weihnachtsmarkt gibt es laut Stadtverwaltung nach zweijähriger Pause wieder. „Selbst in Zeiten des Leids, selbst wenn Gaza blutet, ist unser Licht nicht erloschen“, so Canawati. Bethlehems Geist des Friedens, der Liebe und unerschütterlicher Hoffnung sei lebendig.
Mehr Andrang zur Christmette erwartet
Für die Christmette in der Nacht zum 25. Dezember – diese fand auch zu Zeiten des Kriegs in Gaza statt – rechnet die lateinische Kirche 2025 wieder mit mehr Besuchern. Entsprechend wird es wieder Einlasstickets geben, die vorab reserviert werden müssen, teilt das „Christian Information Center“ mit.