Gast aus Münster informiert sich über Seelsorge

Bischof Genn in Peru herzlich von Bischof Strotmann empfangen

Bischof Felix Genn aus Münster ist in Peru auf der ersten Station seiner Reise von Bischof Norbert Strotmann empfangen worden. Herzlich wurde er von Bischof Strotmann beim Gottesdienst in der Pfarrei San Andres in Chosica im Osten der peruanischen Hauptstadt Lima begrüßt.

„Als Kirche erfahren wir immer wieder: Wir sind nicht alleine, sondern in der ganzen Welt verbunden“, sagte Bischof Strotmann. Der 72-Jährige, der 1993 zum Bischof geweiht wurde, gehört der Ordensgemeinschaft der Herz-Jesu-Missionare an und stammt aus Riesenbeck im Kreis Steinfurt. Er leitet das 1997 gegründete Bistum Chosica.

Einblick in die pastorale Situation

Nach dem Gottesdienst machte Strotmann mit Genn einen Rundgang durch Huaycan am Fuße der Anden. Der Bischof aus Münster will bei seinem Besuch die pastorale Situation und Lebenswirklichkeit in Peru kennenlernen.

Außerdem möchte Genn in Pfarreien und kirchlichen Einrichtungen mit vielen Menschen ins Gespräch kommen. Dabei geht es dem Bischof auch um Seelsorge-Konzepte, an denen sich die Pastoral orientiert.

Gespräche am Amazonas

Von Lima geht es nach Brasilien. Stationen dort sind das Bistum Óbidos, die Hauptstadt Brasilia und Porto Alegre. Das Bistum Óbidos wird, seit es 2011 zum Bistum erhoben wurde, von Johannes Bahlmann geleitet. Der 58-Jährige Franziskaner stammt aus Visbek (Landkreis Vechta) im Bistum Münster und wurde 2009 von Bischof Genn zum Bischof geweiht. 

Das Bistum Obidos liegt am Amazonas. Genn wird sich auch hier einen Einblick von der Pastoral vor Ort machen und sich dazu zwei Tage in der Pfarrei Terra Santa aufhalten.

Zum Abschluss der Reise geht es in die Hauptstadt Brasilia und nach Porto Alegre. Dort wird der Bischof unter anderem soziale Einrichtungen besuchen und mit einer deutschsprachigen Gemeinde Gottesdienst feiern. Begleitet wird der Bischof von Bischofskaplan Jörg Niemeier und Pressesprecher Stephan Kronenburg. Am 30. März endet die Reise.