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Laien und Geistliche im Bistum Münster gratulieren zum 75-jährigen Jubiläum

Bischof Genn: „Kirche+Leben“ legt Finger auch in Wunden der Kirche

Mit diesem Video gratuliert das Team der Regionalkontorinnen und -kantoren im Referat Kirchenmusik zum heutigen "Kirche+Leben"-Jubiläum. An der Orgel: Thorsten Maus, St. Peter Recklinghausen.
Bischof Felix Genn im Gespräch mit Annette Saal und Markus Nolte
  • Zum 75-jährigen Jubiläum von „Kirche+Leben“ haben Bischof, Laien und Räte im Bistum Münster gratuliert.
  • Bischof Felix Genn betont, die Redaktion komme dem Gründungsauftrag nach, loyal und unabhängig zu sein. Das Diözesankomitee der Katholiken lobt die Buntheit des kirchlichen Lebens und der Meinungen in „Kirche+Leben“, der BDKJ Innovationskraft und Mut des Teams.
  • Der selige Kardinal Clemens August von Galen hat „Kirche+Leben“ gegründet. Die erste Ausgabe der Bistumszeitung erschien zum 17. März 1946.
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Bistumsleitung, Laiengremien und Räte im Bistum Münster gratulieren „Kirche+Leben“ zum 75-jährigen Bestehen. Bischof Felix Genn betont in einer Jubiläums-Ausgabe, als Herausgeber erwarte er von „Kirche+Leben“ nicht, „ein Sprachrohr des Bischofs zu sein“. Das sei die Bistumszeitung auch nie gewesen. Sie sei „dem Gründungsauftrag nachgekommen, den Kardinal von Galen ihr mitgegeben hat: loyal und unabhängig“ zu sein.

Der 2005 seliggesprochene Kardinal Clemens August Graf von Galen hatte „Kirche+Leben“ 1946 gegründet. Die erste Ausgabe erschien zum 17. März.

Genn: „Kirche+Leben“ erreicht auch Kirchenferne

Genn zitiert aus einem Artikel Galens, in dem der Kardinal in der ersten Ausgabe den Namen „Kirche+Leben“ begründet: „,Das Bistumsblatt soll dem Leben dienen, dem Leben der Gotteskinder in dieser Welt. ‚Kirche+Leben‘ soll die Wahrheit verkünden, vom Leben der Kirche berichten, ihren Freuden und Leiden, und sie soll berichten von den Brüdern und Schwestern‘, also von all dem, was Christinnen und Christen in persönlichem Engagement in Gruppen, Verbänden und Gemeinden tun, damit die Kirche als eine lebendige Kirche erfahren werden kann.“

„Kirche+Leben“ gibt laut Genn Zeugnis von den „Schönheiten des gelebten Glaubens“, von der Teilhabe der Christen an der Gesellschaft und „legt den Finger in so manche Wunde, nicht zuletzt auch in die Wunden der Kirche“, schreibt Genn. Zudem lobt er, dass mit dem Online-Magazin „Kirche-und-Leben.de“ ein neuer Kreis von Menschen, „kirchlich und darüber hinaus“, erreicht werde.

Laien: „Kirche+Leben“ ist vielfältig, innovativ, mutig

Die Buntheit des kirchlichen Lebens und der Meinungen in „Kirche+Leben“ würdigt das Diözesankomitee der Katholiken. Ohne ein solches Medium, das über das vielfältige Engagement von Christinnen und Christen berichtet, ginge dies oft verloren, schreibt Kerstin Stegemann als Vorsitzende des obersten Laiengremiums. Das sei besonders während des ersten Corona-Lockdowns deutlich geworden: „Während an mancher Stelle oft gefordert wurde, Kirche müsse sichtbarer sein, wurde das in Ihrem Blatt längst abgebildet.“

„Ihr seid innovativ und mutig, entwickelt und testet regelmäßig neue Formate“ würdigt Anna-Lena Vering „Kirche+Leben“ für den Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum. „Ihr sprecht unterschiedliche Zielgruppen an, um ein weites Bild von Kirche im Bistum Münster darzustellen.“

Geistliche: „Kirche+Leben“ ist reformorientiert mit Esprit

„Nähe am Puls der Zeit, der Menschen, der Welt, der biblischen Botschaft“ – das bescheinigt der Priesterrat des Bistums „Kirche+Leben“. Die Zeitung sei „kein ‚Kirchenblättchen‘, sondern eine reformorientierte Zeitung mit geistlichem Esprit“, schreibt Priesterrats-Moderator Christoph Gerdemann, Pfarrer in Hamm-Heessen.

Der Ordensrat der Diözese dankt für „innerkirchliches Gespräch ohne Zensur“. „Christlicher Journalismus färbt nichts schön, sieht aber das Geschehen im Horizont der Hoffnung“, schreibt Schwester Anne Kurz als Vorsitzende. Sie betont die Stärkung der Verbundenheit mit Ordensleuten im Ausland durch „Kirche+Leben“.

Dankbar für die gedruckte Zeitung äußert sich der Diakonenrat der Diözese. „Kirche+Leben“ ermögliche so eine intensivere Auseinandersetzung, als es durch „Wischbewegung auf dem Smartphone“ möglich sei, schreibt Stephan Rintelen, Ständiger Diakon in Kleve. Zugleich würdigt er die Online-Ausgabe als „moderne Begleiterin“ der Bistumszeitung.

Das ist „Kirche+Leben“

Unsere Angebote für ein Zeitungs-Abo von „Kirche+Leben“ finden Sie hier.

„Kirche+Leben“ ist trotz gesunkener Auflage weiterhin die größte Bistumszeitung in Deutschland. Seit 2002 wird die Zeitung durch ein tagesaktuelles Online-Magazin ergänzt, dessen Reichweite sich allein 2020 verdoppelt hat. Digital ist „Kirche-und-Leben.de“ mit Nachrichten aus der Welt, dem Vatikan, Deutschland und allen Regionen des zweitgrößten deutschen Bistums sowie mit Glaubensimpulsen und Videos auch in den Sozialen Netzwerken aktiv. Vor wenigen Monaten startete die Redaktion als erste im kirchlichen Medienbereich den „KLup“, dessen Mitglieder das Magazin mit Ideen und auch finanziell unterstützen.

Die Redaktion hat ihren Hauptsitz in der ehemaligen Bonifatiuskirche in Münster, zudem gibt es zwei Außenposten in Vechta für den Offizialatsbezirk Oldenburg und in Xanten für den niederrheinischen Teil des Bistums.

„Kirche+Leben“ ist Teil der „Dialog-Medien und Emmaus-Reisen GmbH“, zu der überdies der christliche Reiseanbieter „Emmaus-Reisen“, die Medienagentur „Kampanile“ sowie der „Dialogverlag“ gehören.

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