ZUKUNFT DER KIRCHE

Bischof Bätzing: Hätte gerne als DBK-Vorsitzender weitergemacht

Anzeige

Am Dienstag wählen die deutschen Bischöfe in Würzburg eine neue Spitze. Welches Fazit der Limburger Bistumsleiter zieht.

Von KNA

Georg Bätzing, Bischof von Limburg und scheidender Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, ist laut eigenem Bekunden mit sich im Reinen. Er hadere nicht mit seiner Entscheidung, nach der regulären Amtszeit von sechs Jahren den Vorsitz der Bischofskonferenz abzugeben, sagte er in einem Interview der „Zeit“.

Bätzing fügte jedoch hinzu, zwei weitere Jahre hätte er gerne noch drangehängt, „um ein paar Dinge festzuzurren. Aber mal ehrlich, nach einer weiteren Amtszeit wäre ich 70 oder 71. Das muss nicht sein!“ Die Gesellschaft sei schnelllebig, die Probleme häuften sich, das erfordere enorme Energie: „Eine Weile schafft man das. Dann muss jemand frischen Wind reinbringen.“

Die Bischöfe wollen am Dienstag bei ihrer Vollversammlung in Würzburg einen neuen Vorsitzenden wählen. Auf die Frage, wen er wählen werde, antwortete Bätzing: „Den besten. Ist doch klar.“ Er selbst freue sich darauf, künftig mehr Zeit zu haben. Auch im Urlaub und am Sonntag jederzeit erreichbar zu sein, werde er nicht vermissen.

Anzeige

Komplet - der Abend-Newsletter von Kirche+Leben

JETZT KOSTENLOS ANMELDEN



Mit Ihrer Anmeldung nehmen Sie die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis.