SOLIDARITÄT

Bischof Wilmer: Unser bisheriges westliches Wohlstandsmodell ist am Ende

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Der Bischof von Münster fordert in seiner Funktion als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz ein Umdenken bei politischen Entscheidungen.

Von KNA

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz und Bischof von Münster, Heiner Wilmer, hat sich angesichts der sichtbaren Folgen des Klimawandels für eine neue Definition von Wohlstand ausgesprochen. „Die Zielsetzung eines permanenten Wirtschaftswachstums, die lange politische Entscheidungen bestimmte, muss vorbei sein“, schrieb Wilmer in einem Gastbeitrag für die Zeitung „Rheinische Post“ (4. September).

„Unser bisheriges westliches Wohlstandsmodell ist am Ende.“ Wohlstand dürfe nicht länger ökonomisch definiert werden. „Wir brauchen eine sozial-ökologische Definition von Wohlstand“, folgerte Wilmer.

 „Eine solche Definition orientiert sich am christlichen Glauben und Menschenbild. Wohlstand in diesem Sinn bedeutet: In Solidarität und geleitet von der Überzeugung, dass die Würde jedes Menschen gleich unantastbar ist, schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass möglichst alle Menschen ein gutes, friedvolles Leben innerhalb der Belastungsgrenzen unserer Erde führen können“, schrieb er.

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