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Anstelle von Geschenken hatte der neue Bischof um Unterstützung bei der wohltätigen Arbeit des Bistums gebeten. An welche Projekte das Geld geht.
Heiner Wilmer wurde am 21. Juni in sein neues Amt als Bischof von Münster eingeführt. Anstelle von Geschenken hatte er um Spenden für die Partnerschaftsarbeit des Bistum Münster mit dem Bistum Tula in Mexiko, mit den fünf Bistümern in Nordghana sowie für Frauenhäuser in Trägerschaft des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) im Bistum Münster gebeten.
Auch die Kollekte im Einführungsgottesdienst war für diese Zwecke bestimmt. Nun steht das Ergebnis fest: Die Spendensumme liegt bei 41.135 Euro. Hinzu kommt die Kollekte in Höhe von 7.228,36 Euro, so dass sich insgesamt ein Betrag von 48.363,36 Euro ergibt. Er ist aber als vorläufig anzusehen. Denn es gehen immer noch Spenden für die genannten Zwecke im Zusammenhang mit der Amtseinführung ein.
„Das ist unfassbar viel Geld. Mein herzlicher Dank gilt allen, die mit ihrer Spende dazu beigetragen haben, dass wir Menschen unterstützen können, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden, bei uns im Bistum und in unseren Partnerbistümern“, sagt Bischof Wilmer.
Projekte in Lateinamerika und Afrika
In Mexiko gehen die Spendenmittel an die „Stiftung Mexiko-Hilfe der Canisianer“. Sie fördert vielfältige Projekte in Pfarreien, unter anderem soziale und ökologische Initiativen, Projekte zur Unterstützung von Migranten sowie Maßnahmen zur Förderung des Kirchenbaus.
In Nordghana werden die diözesanen „Peace Center“ unterstützt. Diese Einrichtungen leisten in den Bistümern wichtige Friedensarbeit und begleiten friedensbildende Maßnahmen bei ethnischen Konflikten. Zuletzt war das im Bistum Damongo der Fall. Ein Schwerpunkt liegt auf der Schulung von Menschen in aktiver Gewaltlosigkeit und Konfliktprävention.
Die derzeit vier Frauenhäuser in Trägerschaft des SkF im Bistum Münster, die mit den Spendengeldern ebenfalls unterstützt werden, stehen grundsätzlich jeder misshandelten oder von Misshandlung bedrohten Frau und ihren Kindern offen.