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Bischöfliches Lehramt im Fokus der Kritik

Bischof Voderholzer greift erneut Synodalen Weg an

  • Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer übt erneut Kritik am Reformprozess des Synodalen Wegs.
  • Es gebe dort den Versuch, den Bischöfen ihre lehramtlich festgeschriebene Auslegungsvollmacht streitig zu machen, so Voderholzer.
  • Außerdem kritisierte er die Zusammensetzung der Foren beim Synodalen Weg,
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Der Regensburger katholische Bischof Rudolf Voderholzer übt erneut heftige Kritik am Reformprozess des Synodalen Wegs. Es gebe dort den Versuch, den Bischöfen ihre lehramtlich festgeschriebene Auslegungsvollmacht streitig zu machen, schreibt Voderholzer in einem Beitrag für die in Würzburg erscheinende „Tagespost“.

Darüber hinaus gebe es bei den Delegierten eine einseitige Auswahl an Theologen. „Es zeichnet sich ab, dass das Lehramt der Bischöfe durch das Lehramt einer rationalistischen deutschen Universitätstheologie abgelöst wird.“

Bedeutung des bischöflichen Lehramts

Voderholzer kritisiert insbesondere den von der Vollversammlung des Synodalen Weges Ende September in zweiter Lesung verabschiedeten Orientierungstext. Darin werde die Bedeutung des bischöflichen Lehramts als Auslegungsinstanz bestritten. Somit werde auch das Recht und die Pflicht der Bischöfe infrage gestellt, ihre Auslegungsvollmacht wahrzunehmen, „wenn Theologen die Schrift gegen das Glaubensbekenntnis und die Kirche interpretieren“.

Kritik übt der Regensburger Bischof auch an der Zusammensetzung der Foren des Synodalen Wegs. Dort sei eine nur sehr „einseitige Auswahl“ von Theologinnen und Theologen vertreten. Anderslautende Stimmen seien von vornherein nicht berufen und abweichenden theologischen Stimmen die wissenschaftliche Dignität abgesprochen worden.

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