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Pfarreien, Verbände und Einrichtungen können sich mit Projekten bewerben

Bistum Münster gibt 250.000 Euro für ehrenamtliche Flüchtlingshilfe

Das Bistum Münster stellt 2020 im NRW-Teil 250.000 Euro für die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe bereit. Um die Zuschüsse können sich Pfarreien, Verbände und kirchliche Einrichtungen mit ihren Projekten bewerben.

Das Bistum Münster stellt 2020 im nordrhein-westfälischen Teil 250.000 Euro für die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe bereit. „Um die Zuschüsse können sich Pfarreien, Verbände und kirchliche Einrichtungen mit ihren Projekten bewerben“, erläuterte Marion Hafenrichter, beim Diözesan-Caritasverband zuständige Koordinatorin, gegenüber „Kirche-und-Leben.de“.

Das Geld könne schnell und unbürokratisch fließen. 2019 profitierten 46 Projekte. Mal seien interkulturelle Freizeit- und Ferienangebote unterstützt worden, mal Kennenlern-Cafés, Fahrradwerkstätten oder Deutschkurse, für die es Lern- und Schreibmaterial brauchte.

37.000 Euro für Familiennachzug

Aus dem Topf können auch Zuschüsse für Reisekosten beim Familiennachzug fließen. Das war 2019 erstmals möglich. In 55 Fällen, in denen ein Nachzug an den Kosten gescheitert wäre, konnte laut Caritas 195 Angehörigen mit insgesamt rund 37.000 Euro geholfen werden. Zwei Drittel der Menschen kamen aus Syrien.

Die Zahl der Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe hatte die Caritas auf dem Höhepunkt des Zuzugs von Migranten 2015/16 auf 7.000 im NRW-Teil des Bistums geschätzt. Eine aktuelle Studie der Katholische Hochschule Münster nenne nun knapp 3.000 Engagierte.

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