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Bistum Münster sagt Messdienertag ab – die Hintergründe

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Die Diözese hatte den „Mess-DNA“ als bistumsweites Treffen aller Messdienerinnen und Messdiener geplant. Warum das nun ausfällt.

Das Bistum Münster hat den für Samstag, 27. Juni, geplanten bistumsweiten Messdienertag abgesagt. Das teilte die Diözese am Mittwochabend, 24. Juni, auf ihrem Instagram-Account mit. Gründe sind demnach die aktuelle Wettervorhersage mit Temperaturen von 39 Grad und die damit verbundenen Gesundheitsrisiken für alle Beteiligten.

Die rund 1.400 angemeldeten Kinder und Jugendlichen müssen somit auf den „Mess-DNA-Tag“ verzichten, der auf dem Gelände des Internats-Gymnasiums Gaesdonck in Goch am Niederrhein stattfinden sollte.

Verständnis für Absage

Nach intensiven Beratungen mit allen verantwortlichen Stellen hat das Bistum entschieden, dass die Hitzewarnung keine verantwortungsvolle Durchführung des Messdienertages zulässt, heißt es weiter. „Die Sicherheit und das Wohl aller Beteiligten haben für uns oberste Priorität.“

Menschen, die den Social-Media-Post kommentiert haben, äußern Verständnis. „Für die Kinder ist das natürlich schade. Dennoch ist es eine sehr nachvollziehbare und vernünftige Entscheidung“, schreibt etwa die Pfarrei St. Johannes der Täufer aus Bottrop-Kirchhellen im Ruhrgebiet.

Hoffnung auf neues Treffen

Das Bistum hat nach eigenen Angaben eine E-Mail an alle Gruppenverantwortlichen gesendet. Darin und in einem Beitrag auf seiner Website teilt es mit, dass der Teilnahmebeitrag den Betroffenen nicht in Rechnung gestellt wird.

„Umso mehr freuen wir uns darauf, euch bei einer anderen Gelegenheit und hoffentlich bei einer Neuauflage des bistumsweiten Tages für Messdienerinnen und Messdiener wiederzusehen“, steht dort weiter.

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