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Der frühere Generalvikar war 2022 die erste Person überhaupt in diesem Amt. Wie es nun in der Queer-Pastoral und für ihn weitergeht.
Norbert Köster (59) ist nicht länger Ansprechpartner für queere Menschen im Bistum Münster. Bereits zum 31. Juli wurde er laut Amtsblatt des Bistums Münster für September von dieser Aufgabe entpflichtet.
Auf Kirche+Leben-Anfrage teilt die Bischöfliche Pressestelle mit, über eine Nachfolgeregelung in der Pastoral für queere Menschen sei noch nicht entschieden. In der Zwischenzeit stehen demnach Martin Merkens und Stephan Scholtyssek aus der Abteilung „Pastoral in Lebenswelten“ des Generalvikariats in Münster als Ansprechpartner bereit.
Köster behält weitere Aufgaben bei
Köster war 2022 erster Ansprechpartner des Bistums überhaupt für Menschen geworden, die nicht heterosexuell sind oder deren geschlechtliche Identität nicht gängigen gesellschaftlichen Rollenbildern entspricht. Die größte Gruppe unter ihnen sind gleichgeschlechtlich orientierte Menschen.
Seine weiteren Aufgaben behält Köster – von 2016 bis 2018 Generalvikar des Bistums Münster – bei. Der Priester ist für seine Tätigkeit an der Universität Münster freigestellt.
Norbert Kösters Aufgaben an der Uni
Dort ist er Professor für Historische Theologie und ihre Didaktik an der Katholisch-Theologischen Fakultät. Zu „verschiedenen Anlässen und in verschiedenen Kontexten“ nimmt er nach Bistumsangaben priesterliche Aufgaben wahr. Zudem arbeite er an Projekten an Schnittstellen zwischen Universität und Generalvikariat mit, heißt es.