Zuwendung für Caritas-Interntional

Bistum Münster spendet 100.000 Euro für Hilfe in Syrien

Das Bistum Münster spendet 100.000 Euro für die Arbeit der Hilfsorganisation Caritas international. Das beschloss der Kirchensteuerrat am Wochenende auf seiner jüngsten Sitzung in Münster, wie Ulrich Hörsting, Leiter der Hauptabteilung Verwaltung im Bischöflichen Generalvikariat und damit Finanzchef des Bistums, auf Anfrage mitteilte. Der Kirchensteuerrat entschied außerdem, das Projekt Kita - Lebensort des Glaubens als Dauereinrichtung weiterzuführen.

Einen Tag zuvor hatte Hörsting vor dem Diözesanrat die Planungen für den Haushalt 2019 vorgestellt. Der Finanzchef des Bistums verwies dabei auf die gute Konjunktur, die den Steuereinnahmen zugute komme. Noch werden nach seinen Angaben die Erhöhungen bei den Ausgaben durch ein Mehr an Einnahmen ausgeglichen. Das werde aber auf Dauer nicht so bleiben.

Finanzchef: Rückgang bei den Einnahmen um 35 Prozent

Große Veränderungen bei den Steuereinnahmen werde es geben, wenn die geburtenstarken Jahrgänge in einigen Jahren in den Ruhestand gingen. Wegen dieses demografischen Wandels sei es mittelfristig notwendig, den Haushalt des Bistums zurückzuführen. Wir werden sparen müssen, unterstrich Hörsting. Es ist nach wie vor Vorsicht geboten. In den kommenden Jahren muss das Bistum nach seiner Einschätzung mit einem Rückgang der Einnahmen aus der Kirchensteuer in Höhe von 35 Prozent rechnen.

Nach Hörstings Worten wird im kommenden Jahr zum ersten Mal das Neue Kommunale Finanzmanagement (NKF) auch beim Bistumshaushalt angewandt. Das System NKF mit einer doppelten Buchführung wird bereits von den Städten und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen praktiziert. Es ersetzt in der Finanzverwaltung des Bistums das bisherige Rechnungswesen der Kameralistik.