100.000 Euro an „Caritas international“

Bistum Münster spendet für Zyklon-Opfer in Mosambik

Mit einer Spende in Höhe von 100.000 Euro unterstützt das Generalvikariat des Bistums Münster die Menschen in Mosambik. Das teilte die Bischöfliche Pressestelle mit. Das Land in Südostafrika wurde am 14. und 15. März von Wirbelsturm Idai schwer verwüstet. Die Summe kommt den Betroffenen über die Hilfsorganisation „Caritas international“ zugute.

„Die Berichte und Bilder aus Mosambik sind dramatisch und können uns nicht kalt lassen“, sagt Generalvikar Klaus Winterkamp, „die Menschen dort brauchen schnelle und grundlegende Hilfe, zu der wir über die professionellen Strukturen von Caritas International einen Beitrag leisten möchten.“

Wirbelsturm vernichtete in Mosambik komplette Ernte

Solche Beiträge seien bitter nötig. Mindestens 515 Menschen hat Idai laut „Caritas international“ in den Tod gerissen. Von den Überlebenden seien 146.000 in Notunterkünften untergekommen. Etwa 1,85 Millionen Menschen seien dringend auf Hilfe angewiesen – und das mindestens für ein Jahr, weil die komplette Ernte des Landes vernichtet wurde. Da die Versorgung mit Trinkwasser schwierig und die hygienischen Bedingungen schlecht sei, drohten zudem Seuchen. Erste Cholerafälle wurden bereits gemeldet.

Die Nothilfe sei ein Wettlauf gegen die Zeit. Gemeinsam mit Partnern vor Ort organisiert „Caritas international“ nach eigenen Angaben die Verteilung von Nahrungsmitteln, Trinkwasser und Medikamenten. Aktuell geben die Helferinnen und Helfer 600 Säcke Maismehl, 300 Säcke Bohnen und 1.000 Erste-Hilfe-Sets mit Arzneimitteln gegen Malaria und Cholera aus. Zudem verteilten sie 8.000 Zeltplanen als Schutz gegen den Regen. Weitere Schwerpunkte liegen im Wiederaufbau von Gesundheitszentren und der Wiedereröffnung von Schulen.