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Stephan Baumers soll Betroffene stärker einbinden

Bistum Münster baut Interventionsarbeit gegen Missbrauch aus

Der neue Mitarbeiter in der Stabsstelle Intervention und Prävention, Stephan Baumers, soll eine Beteiligung von Betroffenen des sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche im Bistum Münster aufbauen.

Das Bistum Münster verstärkt seine Interventionsarbeit im Kampf gegen sexuellen Missbrauch. Seit dem 1. Juli ist Stephan Baumers (43) neuer Mitarbeiter in der Stabsstelle Intervention und Prävention im Bischöflichen Generalvikariat in Münster. Das teilte die Bischöfliche Pressestelle mit. Er wird den Interventionsbeauftragten des Bistums, Peter Frings, in seiner Arbeit unterstützen.

Aufgabenschwerpunkt von Stephan Baumers wird die Bearbeitung der Anträge von Betroffenen auf Leistungen in Anerkennung des Leids sein. Zudem soll er eine Beteiligung von Betroffenen des sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche im Bistum Münster aufbauen. „Hier wollen wir versuchen, von Anfang an Betroffene mit einzubinden, und ich hoffe, wir werden einen Weg finden, der den berechtigten Interessen der Menschen gerecht wird“, erklärt Baumers.

Winterkamp: Wir haben hier noch viel nachzuholen

Die Ausweitung der Interventionsarbeit ist dem Bistum Münster ein Anliegen. „Wir haben hier noch viel nachzuholen und wollen durch die Entscheidung, den Bereich personell aufzustocken, ein klares Signal senden, dass wir uns unserer Verantwortung stellen“, sagt Dr. Klaus Winterkamp, Generalvikar des Bistums.

Stephan Baumers ist Sozialarbeiter/Sozialpädagoge. Vor der Aufnahme seiner Tätigkeit beim Bistum Münster hat er sechs Jahre beim Kreisjugendamt Warendorf gearbeitet. In dieser Tätigkeit hatte er auch bereits mit dem Thema des sexuellen Missbrauchs zu tun. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

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