Jugendverbände im Bistum Münster wählen in Borken Susanne Deusch zur Geistlichen Leiterin

Bruder Schneermann ist neuer Präses des BDKJ Diözese Münster

Gleich zwei Positionen im Vorstand galt es bei der Diözesanversammlung des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Diözese Münster e.V. an diesem Wochenende auf der Jugendburg in Gemen zu besetzen: Die Delegierten der Jugendverbände im Bistum Münster wählten Bruder Konrad Schneermann einstimmig zum neuen Präses und bestätigten Susanne Deusch mit großer Mehrheit in ihrem Amt als Geistliche Leiterin des BDKJ.

BDKJ-Vorstand Münster 2019.
Der Vorstand des BDKJ Münster ist wieder komplett (v.l.): Vorsitzende Anna-Lena Vering, Präses Konrad Schneermann, Geistliche Leiterin Susanne Deusch und Vorsitzender Johannes Wilde. | Foto: BDKJ Diözese Münster

Schneermann ist Mitglied der Brüdergemeinschaft der Canisianer in Münster, wurde 2003 zum Priester geweiht und ist seit 2008 als Schulseelsorger und Seelsorger in St. Clemens, Münster Hiltrup-Amelsbüren tätig. Er hat bereits seit 2000 Erfahrung in der Kinder- und Jugendarbeit gesammelt und freut sich auf die neuen Herausforderungen im BDKJ-Diözesanvorstand. „Mich motiviert, dass hier so viele junge Menschen sitzen, die etwas bewegen wollen“, erläuterte der gebürtige Velener und versprach, sich für die Anliegen der Jugendlichen in Kirche und Politik einzusetzen. Eine weitere Aufgabe sehe er außerdem darin, Kinder und Jugendliche im Glauben zu stärken, um darin Orientierung zu finden.

Thema außerdem: Die 72-Stunden-Aktion vom 23. bis 26. Mai

Susanne Deusch, die zum dritten Mal für drei Jahre in das Amt der Geistlichen Leiterin des BDKJ Münster gewählt wurde, blickte auf den Katholikentag als einen Höhepunkt ihrer vergangenen Amtszeit zurück. Ihre hohe Motivation für die erneute Kandidatur ziehe sie aber nicht nur aus den großen, erfolgreich gestalteten Events, sondern ebenso aus den vielen alltäglichen Momenten der Jugendverbandsarbeit. „Ich will auch weiterhin daran mitarbeiten, geschützte Räume für Kinder und Jugendliche zu schaffen, in denen sie ihren Glaubens- und Lebensfragen nachspüren können“, erklärt die Diplom-Religionspädagogin. Den Prozess des Kulturwandels im Bistum Münster, bei dem junge Menschen als wichtige Zielgruppe festgelegt wurden, will sie intensiv begleiten, um die Rahmenbedingungen für die Kinder- und Jugendarbeit weiter zu verbessern.

Thema der Versammlung war natürlich auch die bevorstehende 72-Stunden-Aktion. Bei der bundesweiten Sozialaktion vom 23. bis 26. Mai 2019 werden sich auch im Bistum Münster wieder tausende Kinder und Jugendliche für gemeinnützige Projekte in ihrer Umgebung engagieren.