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Bundestrainer-Kandidat Jürgen Klopp: Dieses evangelische Vorbild hat er

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Jürgen Klopp soll deutscher Fußball-Nationaltrainer werden. Wen er im Glauben bewundert und warum.

Von epd, jjo

Der Reformator Martin Luther (1483-1546) gehört nicht zu den üblichen Vorbildern erfolgreicher Fußballtrainer, für Jürgen Klopp allerdings schon. "Ich mag Luther, weil er für die Unprivilegierten und Ausgeschlossenen gekämpft hat", sagte der Bundestrainer-Kandidat, als er 2016 eine Sonderausgabe der Lutherbibel für die Deutsche Bibelgesellschaft mitgestaltete.

Der 59-Jährige soll nach dem Wunsch des Deutschen Fußball-Bunds auf den nach dem Weltmeisterschafts-Ausscheiden zurückgetretenen Julian Nagelsmann als Cheftrainer der Nationalmannschaft folgen, teilt der DFB mit. Klopp war unter anderem Trainer beim FC Liverpool, bei Borussia Dortmund und Mainz 05. Derzeit ist er als "Global Head of Soccer" für einen Getränkekonzern tätig.

Klopp: Luther war ein Rebell

Luther sei ein Kämpfer für die gute Sache gewesen, ein Rebell um des Glaubens willen, damit Menschen ihren Glauben ohne Angst und mündig leben können, sagte Klopp zum Erscheinen der Bibeledition. Der Trainer ist bekennender evangelischer Christ.

Er beteiligte sich 2017 am Gedenken an den Beginn der Reformation 500 Jahre zuvor. Damit erinnerte die evangelische Kirche in Deutschland an ihre Anfänge.

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