WALLFAHRT

Bus-Unfall: Zwölf Međugorje-Pilger auf Rückreise tödlich verunglückt

Anzeige

Mit dem Bus sollen fast 60 Menschen unterwegs gewesen sein. Regierungschefs und Bischöfe sprechen Opfern und Angehörigen Mitgefühl aus.

Von KNA

Bei einem schweren Busunfall in Ungarn sind zwölf Menschen aus Polen ums Leben gekommen und zehn schwer verletzt worden. Das teilte der ungarische Ministerpräsident Péter Magyar am Sonntag mit. In dem Bus befanden sich polnischen Angaben zufolge Pilger auf dem Rückweg aus dem katholischen Marienwallfahrtsort Međugorje in Bosnien-Herzegowina.

Der Bus sei in der Nacht zum Sonntag von der Autobahn M3 in einen Graben gestürzt und habe sich überschlagen, so Magyar. Sowohl er als auch der polnische Regierungschef Donald Tusk sprachen den Angehörigen der Opfer ihr tiefes Mitgefühl aus. 

Bischöfe und Politiker reagieren

Mit dem Bus sollen fast 60 Menschen unterwegs gewesen sein. Tusk erklärte zudem, dass eine polnische Delegation mit Vertretern des Außenministeriums und medizinischem Personal bereits auf dem Weg nach Ungarn sei. „Alle Verletzten werden die notwendige medizinische und seelische Unterstützung erhalten. In diesem schweren Moment halten wir zusammen.“

Auch die polnischen Bischöfe drückten ihre Trauer über den Vorfall aus. Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Erzbischof Tadeusz Wojda, teilte mit, er bete für das ewige Leben der tragisch gestorbenen Unfallopfer und die Genesung der Verletzten.

Anzeige

Komplet - der Abend-Newsletter von Kirche+Leben

JETZT KOSTENLOS ANMELDEN



Mit Ihrer Anmeldung nehmen Sie die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis.