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Bei hohen Temperaturen können Sakralbauten Abhilfe schaffen. Und auf diese Weise einen Weg zu Gott, sagt Eva Maria Welskop-Deffaa.
Caritas-Präsidentin Eva Maria Welskop-Deffaa wünscht sich mehr offene Kirchen bei großer Hitze. Hier könnten Menschen Abkühlung finden, sagte Welskop-Defaa der „Bild“-Zeitung. Viele Gotteshäuser seien bereits zugänglich – doch das reiche nicht: „Es sollten wieder mehr sein.“
Davon könnten auch die Kirchen profitieren, so die Caritas-Präsidentin. „Die Erfahrung, dass es mir guttut, in der Kühle im Sommer oder bei Kerzenlichtwärme im Winter zur Ruhe zu kommen, ist vielleicht die erste Erfahrung, die den Weg zu Gott öffnet“, sagte Welskop-Deffaa.
Zugleich räumte sie ein, dass eine flächendeckende Öffnung wegen der Gefahr von Diebstahl und Vandalismus einen zusätzlichen organisatorischen Aufwand erfordere.„Die Ehrfurcht vor dem Religiösen ist nicht groß genug, um Diebstahl oder anderes unpassendes Verhalten automatisch vermeiden zu können.“ Denkbar sei ein Aufruf an „junge Rentnerinnen und Rentner“, sich hier ehrenamtlich zu engagieren und so noch mehr offene Kirchen zu ermöglichen.