Preise gehen nach Vechta, Emstek, Oldenburg und Vechta-Langförden

Caritas-Sozialpreis im Oldenburger Land an vier Gruppen

Vier ehrenamtliche Initiativen haben den Sozialpreis der Caritas im Oldenburger Land erhalten. Die Preise wurden nach Vechta, Emstek, Oldenburg und Vechta-Langförden vergeben, teilte der Landes-Caritasverband für Oldenburg mit. Beworben hatten sich 43 kirchliche und nicht-kirchliche Gruppen.

Der mit 3.000 Euro dotierte erste Preis geht an den Verein „Hilfe bei Krebs“ in Vechta. Der 2003 gegründete Verein unterstützt den Angaben zufolge Tumorpatienten und ihre Angehörigen, unter anderem durch „Frühstückstreffen“ mit Vorträgen zu medizinischen oder spirituellen Themen.

Über 2.000 Euro und den zweiten Preis kann sich die Flüchtlingsarbeit der Gemeinde Emstek freuen. Sie sei stellvertretend für die vielen Flüchtlingsinitiativen im Oldenburger Land ausgezeichnet worden, hieß es. In Emstek beispielweise sei ein Fahrdienst zu Deutschkursen entstanden, es gebe Familienpatenschaften, ein internationales Café und eine Kleiderkammer.

Bundesweit einzigartig

Den dritten Preis und 1.000 Euro erhält die Online-Beratung www.da-sein.de in Trägerschaft der Stiftung Hospizdienst Oldenburg. Derzeit beraten rund 30 Ehrenamtliche zwischen 15 und 27 Jahren dort junge Menschen in Lebenskrisen per E-Mail. Die Initiative ist laut Caritas bundesweit einzigartig.

Ein mit 500 Euro dotierter Sonderpreis geht an den Lepra-Arbeitskreis Vechta-Langförden. Seit 1973 werde dort gehäkelt, gestrickt und gebacken zu Gunsten von Leprakranken in Indien, Afrika und Brasilien. Bisher sei ein Gesamterlös von 439.000 Euro erreicht worden.