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Ein Anruf bei Patrick Bäumer, Küster der Kirchengemeinde St. Dionysius Recke und Steinbeck

Corona-Call (3): Wie geht’s denn, Herr Bäumer?

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Corona-Zeit, schwere Zeit: die einen völlig isoliert, die anderen zum Nichtstun verdammt, die nächsten Leute im Dauerstress. Wie kommen sie alle mit dieser Situation klar? Was ist schwer, was macht die Sache leichter? Kirche-und-Leben.de ruft bei Menschen im Bistum Münster an und fragt: Wie geht’s denn? Heute: Patrick Bäumer, Küster der Kirchengemeinde St. Dionysius Recke und Steinbeck.

Wie geht’s denn, Herr Bäumer?

Im Moment ganz gut. Die Vorbereitungen auf Weihnachten laufen. Es ist alles etwas anders in diesem Jahr. In der Messdienerarbeit, für die ich die Planungen übernehme, muss ich gucken, wo kann ich wie welche Messdiener einplanen? Wie viele dürfen wann wo dienen? Das sind gerade so die Schwierigkeiten auf Weihnachten zu.

Was ist gerade Ihre größte Herausforderung?

Patrick Bäumer ist Küster der Kirchengemeinde St. Dionysius Recke und Steinbeck.
Patrick Bäumer ist Küster der Kirchengemeinde St. Dionysius Recke und Steinbeck.

Ich betreue zwei Kirchen parallel, St. Dionysius in Recke und St. Jacobus und Philippus in Steinbeck. Diese wird gerade umgebaut, unter anderem kommt eine neue Heizung. Das muss natürlich bis Weihnachten alles rechtzeitig fertig. Da kam es uns zupass, das aufgrund von Corona eh keine Messen stattfinden konnten. Es ist natürlich schade, dass viele Trauungen nicht stattfinden konnten.

Wie schaffen Sie es, durch diese Zeit zu kommen?

Wir haben viele Möglichkeiten gehabt die Kirchen auf Vordermann zu bringen. Als Küster merkt man die Corona-Zeit eigentlich nicht so. Andere haben noch viel mehr Einschränkungen.

Wie wird Weihnachten für Sie aussehen?

Es wird stressiger als sonst. Wir haben ja mehr Messen geplant, da hoffe ich, dass wir das hier alles gut hintereinander bekommen, auch mit den Corona-Auflagen. Seit anderthalb Jahren haben wir unseren kleinen Sohn. Um 15 Uhr ist Krippenfeier, und um 17 Uhr die Weihnachtsmesse, dann werde ich wohl abends zuhause im Kreis der Familie feiern, bevor wir am 1. Weihnachtstag wieder voll durchstarten.

Gibt es ein Sprichwort oder eine Lebensweisheit, das Ihnen selbst Mut macht und vielleicht auch anderen helfen könnte?

Corona sollte jeder ernst nehmen, das ist ja klar. Ich würde mir wünschen, dass viele trotzdem das Leben genießen können und sich nicht in der Ecke verkriechen.

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