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Insgesamt sieben neue Fälle, davon vier in der Garde

Corona-Infektionen in der Schweizergarde und im Vatikan

  • Der Vatikan verzeichnet sieben neue Corona-Fälle, darunter vier in der Schweizergarde.
  • Die positiv getesteten Garde-Mitglieder haben Symptome und befinden sich in Isolation.
  • Ob der Papst Kontakt zu Infizierten hatte, wurde nicht mitgeteilt.

Der Vatikan verzeichnet sieben Corona-Fälle, darunter vier in der Schweizergarde. Die positiv getesteten Mitglieder der päpstlichen Leibwache hätten Symptome und befänden sich in Isolation, sagte Vatikansprecher Matteo Bruni.

Bei sämtlichen Kontaktpersonen würden Corona-Tests durchgeführt. Ob dazu auch Papst Franziskus gehört, teilte er nicht mit. Bei den drei weiteren neuen Corona-Fällen seien leichte Symptome aufgetreten. Die Betroffenen befänden sich in ihren Wohnungen in Isolation.

Erste Fallmeldungen seit Juni

Anfang Juni hatte sich der Vatikan für coronafrei erklärt; seither gab es keine Mitteilung mehr über Infektionsfälle unter den mehreren tausend Beschäftigten von Heiligem Stuhl und Vatikanstaat. Der 83-jährige Papst zählt schon aufgrund seines Alters zur Risikogruppe. Zudem ist seit einer Operation in jungen Jahren seine Lungenfunktion eingeschränkt.

Schweizergarde und die vatikanische Gendarmerie sind seit vergangener Woche zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im Freien und in geschlossenen Räumen verpflichtet. In Italien gilt wegen steigender Fallzahlen Maskenpflicht auch im Freien. Der Vatikan hatte sich der seit wenigen Tagen geltenden Regelung angeschlossen.

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