SCHWEIZ

Brand in Crans-Montana: Was Papst Leo XIV. Angehörigen der Opfer sagt

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Der Papst empfing Angehörige der Menschen, die beim Brand im Schweizer Ort Crans-Montana an Silvester starben. Er zeigte sich tief bewegt.

Von KNA

Papst Leo XIV. hat Angehörigen der Brandopfer von Crans-Montana in der Schweiz Trost zugesprochen. Bei einer Begegnung im Vatikan sagte er: „Ich bin sehr bewegt und aufgewühlt, euch in diesem Moment tiefen Schmerzes und schweren Leids zu treffen.“

Er könne ihnen nicht erklären, warum sie und ihre Angehörigen eine solche Prüfung durchleiden müssten. Die Worte der Zuneigung und des Trostes, die er an sie richte, seien „sehr beschränkt und unzureichend“.

Angesichts des Sterbens und des Leids der Brandopfer gebe es nur ein angemessenes Wort, so Leo. Es sei der schmerzerfüllte Ausruf des sterbenden Jesus am Kreuz: „Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“

Papst betet für Opfer und Angehörige

Die Antwort des Vaters auf den Hilfeschrei des Sohnes sei nach Tagen des Schweigens die Auferstehung gewesen. Diese Hoffnung sei auch für die Betroffenen kein leeres Versprechen: „Der Glaube in uns erleuchtet auch die dunkelsten Momente unseres Lebens mit einem Licht, das uns hilft, den Weg zu unserem Ziel mutig weiterzugehen.“ Leo XIV. sicherte den Angehörigen und den Schwerverletzten das Gebet der Kirche und sein persönliches Gebet zu.

Unter den 40 Todesopfern der Silvester-Brandkatastrophe in einer Bar im schweizerischen Crans-Montana waren sechs junge Italiener. Etwa 15 weitere Italiener erlitten zum Teil schwere Verbrennungen. Angehörige der Opfer besuchten am Donnerstag den Papst.

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