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Eine Pfarrei des Bistums Münster ist Ziel einer Hackerattacke geworden. Welche Gefahr bestand und was hinter dem Vorfall steckt.
Nach einem Cyberangriff hat die Pfarrei St. Brigida-St. Margareta in Legden (Kreis Borken) ihre Internetseite vorsorglich abgeschaltet. Am Mittwoch, 15. Juli, sei die Homepage der Kirchengemeinde „Ziel eines Hackerangriffs“ geworden. Darauf weist die Pfarrei unter anderem auf ihren Social-Media-Kanälen hin.
Besucher, die die Internetseite der Pfarrei aufriefen, wurden laut Medienberichten automatisch auf eine Gewinnspielseite umgeleitet. Ob und welche konkrete Gefahr für die Besucher bestand, sei noch unklar.
Gemeindemitglied informiert Pfarrei
Ein Gemeindemitglied hatte die Pfarrei auf den Cyberangriff aufmerksam gemacht. Pfarrer Siegfried Thesing ließ die Seite daraufhin offline nehmen. Seitdem bekommen Besucher beim Aufruf der Pfarreiseite nur noch den Hinweis: „Diese Website ist nicht erreichbar.“
Die Ursache des Angriffs werde geprüft, erklärt Pfarrer Thesing in den sozialen Netzwerken. Man arbeite mit Hochdruck daran, das Problem zu beheben und die Website wieder sicher bereitzustellen. Verbunden mit dem Hinweis: „Bitte rufen Sie die Website bis auf Weiteres nicht auf.“ Die Pfarrei werde informieren, sobald die Seite wieder genutzt werden könne.
Die Kirchengemeinde will den Vorfall laut Medienberichten bei der Polizei anzeigen.