BENEDIKTINER

Mönch und Kirche+Leben-Berater: Daniel Hörnemann feiert Goldprofess

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Vor 50 Jahren legte der Mönch der Abtei Gerleve seine ersten Gelübde ab. Eine launige Abts-Ansprache und spezielle Musik prägten das Jubiläum.

Der eigentliche Moment des Gedenkens war bewegend unspektakulär: Nach dem Evangelium stand Pater Daniel Hörnemann OSB vor dem Altar, breitete die Arme aus und sang wie vor 50 Jahren das „Suscipe“, den Professgesang der Benediktiner: „Nimm mich auf, o Herr, wie du verheißen hast, und ich werde leben. Lass mich in meiner Hoffnung nicht scheitern.“ Schließlich wiederholten alle Brüder des Konvents diesen Gesang wie eine Bestätigung: Du gehörst zu uns. 

Und das seit über 50 Jahren, seit der heute 71-Jährige Coesfelder in die Benediktinerabtei zwischen Billerbeck und seiner Heimatstadt eintrat. Nach Postulat und Noviziat, „dem klösterlichen Kindergarten“, wie Abt Andreas Werner in einer launigen Ansprache sagte, legte Daniel Hörnemann zum ersten Mal seine Gelübde ab – und versprach in benediktinischer Tradition Stabilität, klösterlichen Lebenswandel und Gehorsam.

Abt Andreas: Fleißig und humorvoll

Seit 2012 ist der promovierte Theologe als vom Herausgeber bestellter Theologischer Berater von Kirche+Leben etwa für die Redaktion der Schriftauslegungen verantwortlich, prägt mit Impulsen auch die inhaltliche Planung von Wochenzeitung und Online-Magazin. Chefredakteur Markus Nolte überbrachte Glückwünsche des Redaktionsteams und der Geschäftsführung der Dialog Medien Publicity GmbH.

Im Festhochamt in der Gerlever Abteikirche würdigte Abt Andreas auch dieses Engagament – wie überhaupt den Fleiß und den Einsatz von Pater Daniel, ob als Bibliothekar und Zeremoniar im Kloster, als wichtiger Berater auch für den Abt oder bei der Organisation des Gerlever Büchermarkts, nicht minder beim von ihm mitbegründeten Eisenbahnmuseum Lette oder bei der Dudelsackgruppe „Brukteria Pipes und Drums“, die nach dem Gottesdienst mit einer Abordnung aufspielte. Der Abt dankte für die „Mitbrüderlichkeit, den Humor und dafür, dass du eine Stütze bist in unserem Alltag“. 

Daniel Hörnemann: Kaktus und Friedhof

Pater Daniel selber, der dem Hochamt vorstand, sprach erst anschließend bei einem Empfang für einige Verwandte und Freunde über sein Jubiläum. „Ich erinnere mich an den ers­ten Tag im Kloster: Auf meiner Zelle empfing mich ein Gruß meiner Mitnovizen, ein Kaktus – und der Blick auf den Friedhof.“ 

Für ihn Ausdruck eines „harten und herzlichen Willkommens“. Überdies sei er „froh, dass es im Kloster keinen Ruhestand gibt.“

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