Generalversammlung: Zufriedener Rückblick auf das Geschäftsjahr

Darlehnskasse Münster bietet Immobilien-Dienstleistungen neu an

Die DKM Darlehnskasse Münster wird neben ihren Bankprodukten künftig weitere Dienstleistungen anbieten. So soll noch in diesem Jahr ein Immobilienkompetenz-Zentrum gegründet werden, über das Planungs-, Architektur- und Bauleistungen angeboten werden. Auch bei der Entwicklung und Nutzung kirchlicher und caritativer Grundstücke und Gebäude will die DKM zukünftig unterstützen und begleiten. Das ist auf der Generalversammlung der DKM in Münster beschlossen worden.

„Damit wollen wir unseren Kunden einen ganzheitlichen Ansatz bei der Vermögensverwaltung bieten, zu dem neben dem Geldvermögen auch das Immobilienvermögen gehört“, kommentierte der Vorstandsvorsitzende Christoph Bickmann die erforderliche Satzungsänderung.

Mehr als 400 Mitglieder und Kunden waren der Einladung der DKM zur Generalversammlung in die Halle Münsterland gefolgt. Im Mittelpunkt der Versammlung standen der Bericht des Vorstandes über die Bilanz des Geschäftsjahres 2017 und die zukünftige Ausrichtung des Institutes.

Steigende Ertragszahlen

2017 konnte die Bank ihr Kundenvolumen auf mehr als sieben Milliarden Euro steigern. Hierzu hätten insbesondere die positive Entwicklung der Kundenwertpapierbestände als auch die Steigerung der Investitions- und Immobilienfinanzierungen beigetragen, berichtet die DKM.

Die Bilanzsumme liege bei 4,15 Milliarden Euro. Die guten Ertragszahlen ermöglichten eine Stärkung der Eigenmittelausstattung, wodurch auch künftig eine „ethische und nachhaltige Arbeit für die Kunden“ gewährleistet sei, schreibt die Bischöfliche Pressestelle Münster.

Angebote für Stiftungen

Die Bank will künftig auch den Service und die Beratung für Stiftungsinteressierte und Stiftungen erweitern. Die Beratung zu Fundraisingmaßnahmen für kirchliche und caritative Einrichtungen soll neu angeboten werden.

Traditionell spendet die DKM aus Anlass der Generalversammlung für bedürftige Menschen. In diesem Jahr wurden zwei Kinder-Projekte der Herz-Jesu-Priester in Kamerun mit einer Spende in Höhe von insgesamt 10.000 Euro bedacht.

Aus dem Aufsichtsrat schied Ulrike Hintze aus Vechta aus.Wiedergewählt wurden Klaus Goedereis, Vorstand der St.-Franziskus-Stiftung Münster, und Heinz-Josef Kessmann, Diözesancaritasdirektor im Bistums Münster.