Familien aus Beelen und Rhede erzählen, was sie vorhaben

Den Katholikentag lassen sich Familien nicht entgehen

Bei Familie Schürhörster hat Mutter Diethild die Initiative ergriffen und für ihre Familie eine Dauerkarte zum  Katholikentag gekauft: „Ich war als Jugendliche auf Katholikentagen und fand das so ein tolles Ereignis! Wir haben immer in Turnhallen geschlafen.“

Leo, Diethild und Alfons Schürhörster. | Foto: privat
Leo, Diethild und Alfons Schürhörster. | Foto: privat

Die heute 51-Jährige war bereits auf dem Katholikentag in Düsseldorf, München, Aachen und Berlin. Dieses Jahr begleiten sie ihr Mann Alfons und der 14-jährige Sohn Leo. Ihre älteren Kinder Franziska und Hannes wollen noch schauen, ob sie den Katholikentag besuchen.

Kommunionhelferin mit Schirm

Diethild Schürhörster selbst wird jeden Tag mit einer Freundin da sein. Das Programm hat sie noch nicht durchsehen können, doch sie möchte sich gezielt Veranstaltungen heraussuchen.

Auch hat sich die 51-Jährige als Kommunionhelferin für den Eröffnungs- und Abschlussgottesdienst gemeldet: „Ich habe das schon mit meiner Freundin besprochen. Sie wird mich begleiten und bei der Kommunion mit einem Schirm hinter mir stehen, damit die Leute mich finden. Allein als wir das besprochen haben, hatten wir schon so einen Spaß!“

Sie wollen Leute treffen

Des Weiteren hofft Diethild Schürhörster, dass viel los ist und sie Bekannte trifft: „Ich war mit Leo während der Kar- und Ostertage bei der Kolpingsfamilie in Coesfeld. Uns beiden hat es dort sehr gut gefallen. Wir haben mit den anderen Teilnehmern in einer WhatsApp-Gruppe bereits besprochen, dass wir uns unbedingt auf dem Katholikentag treffen wollen.“

Ihr Sohn Leo kann nicht jeden Tag auf dem Katholikentag sein, doch auch er wird dort auf Jugendliche in seinem Alter treffen, die er von der Kolpingsfamilie aus Coesfeld kennt, oder er ist mit seinen Mitfirmlingen unterwegs. „Jeder kann das machen, worauf er Lust hat“, erklärt seine Mutter Diethild Schürhörster.

Begeistert ist sie auch von der Anbindung von Beelen nach Münster: „Es ist so wunderbar, dass ich morgens mit dem Zug in einer Dreiviertelstunde in Münster ankomme und mich abends, wenn ich müde bin, einfach wieder in den Zug setzen kann, der mich zurück nach Hause fährt.“

Familie Rieswick ist zum ersten Mal dabei

Matthias und Cornelia Rieswick mit Carlotta (links) und Melina. | Foto: privat
Matthias und Cornelia Rieswick mit Carlotta (links) und Melina. | Foto: privat

Für Familie Rieswick ist der Katholikentag Premiere. Zusammen mit ihren Töchtern Carlotta (9) und Melina (12) wollen Cornelia und Matthias Rieswick am Samstag nach Münster fahren.

Wenn der Katholikentag schon so nah ist, wollte es sich die Familie aus Rhede nicht entgehen lassen, ihn zu besuchen: „Das ist eine so tolle Gelegenheit, den Katholikentag ohne Aufwand kennen zu lernen. Wir haben schon so viel Gutes gehört“, erzählt Cornelia Rieswick.

Den ganzen Samstag für die Familie

Mit einem Bus aus der Pfarrgemeinde wird die Familie anreisen: „Wir fahren morgens um 8 Uhr hin und abends um 20 Uhr wieder zurück nach Rhede. Ich denke, da haben wir genug Zeit.“

Matthias Rieswick ist ehrenamtlich bei der Jungen Gemeinschaft (JG) aktiv und wird bereits Mittwoch und Donnerstag einen Stand betreuen. „Den Samstag nutzen wir dann für uns als Familientag“, erzählt Cornelia Rieswick.

Sie wollen auf jeden Fall ins Zirkuszelt

Das Programm möchten die Eltern kurz vorher mit den Kindern durchforsten: „Es wird natürlich sehr viel los sein. Da ist es schon schwierig, etwas rauszusuchen, aber wir sind ­völlig unvoreingenommen und wollen uns von der Stimmung mitreißen lassen.“

In welche Richtung die Interessen gehen, ist aber ­klar: „Ich denke, dass wir vor allem Familien-Aktivitäten, Mitmach-Angebote und Musikalisches besuchen werden. Und es gibt ja das Zirkuszelt der Salesianer; das wäre auch etwas für uns. Wir wollen aber jeden mitbestimmen lassen und das mit unseren Kindern absprechen.“

Entspannt durch den Tag

Vor allem hofft die Familie, in Münster viele Bekannte zu treffen: „Wir sind schon bei vielen Urlauben der Jungen Gemeinschaft mitgefahren. Da gibt es beim Katholikentag bestimmt die Möglichkeit, sich mit anderen zu treffen. Das wäre echt super!“

„Es wäre schöner mit gutem Wetter. Dann muss man nicht durch den Regen von einer Aktion zu nächsten wandern“, erklärt Cornelia Rieswick. Und auch Spontaneität spielt eine Rolle: „Wir möchten mithilfe der App vor Ort schauen, wie voll die Veranstaltungen sind und ob wir vielleicht auch spontan etwas finden, das uns anspricht. Ob wir alles besuchen, was wir uns ausgesucht haben, ist dann auch egal.“