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Den Evangelisch-Katholischen Kontaktgesprächskreis gibt es seit 1966. Warum jetzt der in Münster lebende Theologieprofessor entsandt wird.
Die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) hat mit dem in Münster lebenden Theologieprofessoren Thomas Söding zum ersten Mal einen Nicht-Bischof in den Evangelisch-Katholischen Kontaktgesprächskreis berufen.
Die DBK habe schon „vor einiger Zeit“ entschieden, in das Gremium zukünftig nicht mehr nur Mitglieder der Bischofskonferenz zu entsenden, sagte DBK-Generalsekretärin Beate Gilles in der Abschlusspressekonferenz zur Herbstvollversammlung am Donnerstag, 1. Oktober, in Fulda. Grund dafür sei Synodalität, hieß es weiter.
Der Kontaktgesprächskreis dient nach DBK-Angaben dem „kontinuierlichen Austausch“ zwischen Vertretern der Bischofskonferenz und Vertretern des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland. Zum ersten Mal kam das Gremium 1966 in Fulda zusammen.
Söding lehrte bis 2026 als Seniorprofessor für Neues Testament an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum und ist Vizepräsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken. Neben ihm gehören dem Evangelisch-Katholischen Kontaktgesprächskreis laut DBK jetzt die Bischöfe Georg Bätzing (Limburg), Reinhard Marx (München und Freising), Bertram Meier (Augsburg). Franz-Josef Overbeck (Essen) und Heiner Wilmer (Münster) an.