KIRCHE IN DEUTSCHLAND

Bischofsversammlung: Das sagen Wilmer und Nuntius van Megen der Kirche

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Der neue Papst-Botschafter sprach über kulturelle Vielfalt und das Ziel von Synodalität. Heiner Wilmer predigte im Gottesdienst zur Eröffnung.

Von KNA, jjo

Der neue Papst-Botschafter in Deutschland, Nuntius Hubertus van Megen, hat auf Probleme infolge kultureller Vielfalt hingewiesen. „Die Zeit, in der Deutschland als das Land einer weitgehend homogenen Nation wahrgenommen wurde, scheint in vieler Hinsicht vorüber zu sein“, sagte er bei der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) in Fulda.

Die Vielfalt kultureller Prägungen und Wertvorstellungen werde oft als Buntheit gefeiert. „Sie bringt jedoch zugleich Herausforderungen und Spannungen mit sich.“ Der Nuntius sagte, es komme darauf an, niemanden auszuschließen. Das gelte auch für die katholische Kirche und ihre Weltsynode.

Nuntius van Megen über Synodalität

Das griechische Wort „Synodos“ bedeute, gemeinsam auf dem Weg zu sein. „Deshalb kann Synodalität niemals das Anliegen einzelner Gruppen allein sein, während andere zurückbleiben“, sagte van Megen in seinem Grußwort. Die Kirche in Europa habe auch keinen Vorrang gegenüber Ortskirchen in Afrika oder anderswo. Das Papstamt und die Eucharistie bildeten die Säulen der kirchlichen Einheit.

Am Montagabend versammelten sich die Bischöfe zum Eröffnungsgottesdienst der Vollversammlung im Fuldaer Dom. In seiner Predigt sagte der DBK-Vorsitzende Heiner Wilmer: „Ehrfurcht vor Gott ist das höchste Bildungsziel.“ Es komme darauf an, nicht sich selbst zum Maß aller Dinge zu machen.

Die Bischöfe beraten bis Donnerstag unter anderem Fragen zu Leihmutterschaft, Organspende und Suizid-Beihilfe. Es geht zudem um die Gefahren und Chancen Künstlicher Intelligenz.

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