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Reaktion auf kostenlose Zug-Benutzung für Soldaten ab 1. Januar

Deutscher Kulturrat will Freifahrten auch für Ehrenamtliche

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats, Olaf Zimmermann, fordert Freifahrten in öffentlichen Verkehrsmitteln auch für ehrenamtlich engagierte Menschen. Er bezog sich darauf, dass Soldaten in Uniform ab 1. Januar 2020 kostenlos Zug fahren können.

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Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats, Olaf Zimmermann, fordert Freifahrten in öffentlichen Verkehrsmitteln auch für ehrenamtlich engagierte Menschen. „Freifahrten in Bus und Bahnen für engagierte Menschen im Rahmen ihres ehrenamtlichen Engagements wäre ein sehr gutes Signal“, erklärte Zimmermann am Sonntag in Berlin. Hintergrund ist ein aktueller Vorstoß, nach dem Soldaten der Bundeswehr in Uniform ab 1. Januar nächsten Jahres kostenlos Zug fahren können.

„Die vielen Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich und freiwillig engagieren, haben wie die Soldatinnen und Soldaten Anerkennung und Respekt verdient“, betonte Zimmermann. „Innenminister Horst Seehofer (CSU) und Familienministerin Franziska Giffey (SPD), die beide in der Bundesregierung für die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements verantwortlich sind, sollten sich an der Bundesverteidigungsministerin ein Beispiel nehmen und ein ähnliches Dankeschön organisieren.“

Verantwortung soll anerkannt werden

Bürgerschaftliches Engagement sei „gelebte Demokratie“ und leiste einen „unverzichtbaren Beitrag“ zum gesellschaftlichen Zusammenhalt, so Zimmermann weiter. Menschen, die sich in Vereinen, in der Kirche und in Religionsgemeinschaften oder im Umweltschutz engagierten, übernähmen so Verantwortung für andere und für die Gesellschaft, betonte Zimmermann.

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